CarpeDiem - Pflücke
den Tag| 31.08.2010 - Es geht voran | ||
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Im Moment komme ich kaum noch hinterher, Bilder zu machen und Tagebuch zu führen.
In der ersten Septemberwoche finden die Sanitärarbeiten statt. Die Fenster werden ebenfalls diese oder nächste Woche kommen. Wir warten jetzt auf die Dielen, die Hölzer für die Balkenlage und die neue Decke. Die fehlende Schwelle im Pferdestall ist ausgetauscht. Im Badezimmer ist die Decke angefangen, die Türzargen in der Diele sind fertig und der Eingang zur Küche hochgemauert. Begeistert bin ich nicht, da diese Ecke wirklich sehr dunkel ist und uns eine Menge Licht nimmt. Es ist sicherlich gewöhnungsbedürftig und das Gästezimmer fällt damit sehr klein aus. Beim Entfernen der letzten Tapete habei ch noch Reste einer alten Tapete gefunden, die aussieht, als sei sie von Hand gemalt worden. Sie erinnert mich ein wenig an eine Schultafel. Der fehlende Stützbalken ist Freitag geliefert und eingesetzt worden. | ||
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| 24.08.2010 - jetzt auch noch ein Deckentrauma | ||
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Wir sind zwar etwas knapp in der Zeit, aber eigentlich lief alles einigermaßen, bis dann das Problem mit der Dampfsperre auftrat. Die Dampfsperre muß lückenlos sein. In der Decke über den alten Stallungen ist aber ein Hohlraum. Bedeutet, die Decke muß ab, Holzplanken drau, wie in der Diele. Die Arbeit der letzten Woche, in der schon die Rigipsplatten angebracht wurden,um den Zwischenraum zu verdecken, war demnach überflüssig und alle Platten sind wieder runterund die Decken eingerissen. Wo wir jetzt dabei sind, gehen wir auch höher mit der Decke und haben dann genauso hohe Decken wie in der Diele (Das ist das positive daran). Leider kam noch eine weitere Überraschung zu Tage. Ein Stützbalken für das Dach muß ausgewechselt werden. Andererseits - besser jetzt als später.....Unsere Wand geht nun bis zur Dachschräge hoch, damit können wir die Dampfsperre direkt an die Mineraldämmsteine ansetzen und lösen das "Hohlraumproblem". Bange Minuten habe ich morgens durchgestanden, als wir im Schlafzimmer ein Brett vom Fußbodenhochgenommen haben, um zu sehen, ob hier ein Hohlraum oder Lehmdecke ist. Bei einem Hohlraum hätten wir an der Aussenwand alles durchstemmen müssen, um einen lückenlosen Verlaufherzustellen. Lehm jedoch gilt als Dampfbremse. Was für eine Erleichterung, als wir unter einem Haufen gehäckseltem Stroh die Lehmdecke gefunden haben.... Die Firma Pawlak unterstützt uns jetzt beim Aufbereiten der Lehmwände. Im Gästezimmer habe ich probehalber einfach ein Wasser-Lehm-Gemisch auf die Decke gepinselt. Das klappt gut und wir haben die ganze Decke so ausgebessert und brauchten nicht die komplette Deckenfarbe herunter zu holen. Später werden wir die Decke vermutlich wieder weissen. Die Tapete haben wir uns damit gespart und statt dessen wieder eine schöne Fläche mit Lehmputz. Als ich so beim Vorbereiten der Lehmwände war, viel mir auf, dass wir noch gar keinen Strom in der Kaffee-Ecke haben. Den hat mein Vater kurzerhand verlegt. Der Stromkasten ist inzwischen auch da und wir warten jetzt darauf, dass die Ecke verputzt wird, damit er angebracht werden kann. Glücklicherweise hatten wir heute auch trockenes Wetter und Christian Möller hat jemanden vorbei geschickt, der und die Kehre repariert hat...Die Schweissbahn ist auch seit Montag auf der Betonsohle, so dass wir Wasser und Heizung jetzt darauf legen können. Den Fortschritt des Badezimmers habe ich jetzt schon angefangen zu dokumentieren. | ||
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| 21.08.2010 - rosarote Gummizellen.... | ||
| Am Mittwoch wurden die Materialien von Redstone für die Dämmung geliefert und teilweise schon aufgeklebt. Kurzfristig mußten wir noch die Innenwand zur Westseite einreißen, weil diese nicht verankert war und sich insgesamt bewegen ließ. Beendent werden kann die Arbeit mit der Dämmung jedoch erst, wenn die Fenser geliefert werden, die in der 35. oder 36 . KW kommen. Die Fenster hatten sich um einiges Verzögert, weil wir uns einfach nicht entscheiden konnten.Samstag sollen die Schweißbahnen auf den Estrich gebracht werden, Dienstag soll das Dach repariert werden, so dass wir dann hoffentlich die Decke im Badezimmer neu ziehen können. | ||
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| 15.08.2010 - saubere Holzbalken, lerer Dachboden und ausgeräumtes Bad... | ||
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Inzwischen sind im Badezimmer alle Farb- und Tapetenreste herunter und Die schlimmsten Stellen in der Decke durchgebrochen, so dass wir jetzt bis zum Dach hinauf schauen können.
In den beiden oberen Zimmern sind die Tapeten jetzt ebenfalls runter und der Dachboden ist aufgeräumt. Stroh ist jetzt komplett herunter und oben wird gerade die neue Tür (alte Stalltür) zum Dachboden eingebaut. Auch die Holzbalken sind mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Jetzt ist zwar alles ziemlich nass, aber wir haben saubere Holzbalken. Der Zugang zum Dachboden ist jetzt auch geöffnet und eine der alten Stalltüren wird diesesn Zugang abschließen. Die alten Türen sind jetzt alle schon abgschliffen, so dass wir sie jetzt nur noch wieder neu strechen müssen. Am Mittwoch wird die Dämmung angeliefert, dann brauchen wir nur noch auf die Fenster warten. | ||
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| 08.08.2010 - Abwassergraben, Maurerarbeiten und noch viel mehr | ||
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Samstag wurden die Abwasserrohre durch den Garten gezogen und der Anschluss ins Haus gelegt. Viel Platz zum Baggern war aufgrund meines Beets nicht da und eigentlich haben fast keine Pflanzen gelitten. Der chinesische Salbei ist abgeknickkt und der gelbe Salbei wohl im Graben gelandet, das war aber aufgrund der Enge wirklich ein geringfügiger Schwund und glücklicherweise habe ich vom gelben Salbei noch eine 2. Pflanze, so dass der Verlust zu verkraften ist. (Zwischendurch mochte ich gar nicht zuschauen, aber es ging ja gut). Ein kleiner Taglieliensämling ist auch verschwunden, der kann aber noch wieder auftauchen. Dafür liegt jetzt das Abwasser in der Küche. Wo das alte Abwasser hingeflossen ist, konnten wir bisher noch nicht feststellen. Nächste Woche werden die Zuleitungen angesehen und beurteilt, ob dort auch etwas ausgetauscht werden muß und dann kann der Graben weiter zum Badezimmer gelegt werden. Detlev Verhoeven ist seit dieser Woche dabei, die Wände für die Dämmung vorzubereiten. Die Löcher werden verputzt, die Tür in der alten Küche und im alten Pferdestall sind zugemauert und die Westseite zum Heuboden ist inzwischen ebenfalls fast zugemauert. Im Pferdestall wird die Aussenwand ebenfalls stückweiseausgebessert. Die losen Steine sind wieder ordentlich drin, und wenn die Fenster kommen, werden die neuen Steine durch ein paar Alte ausgetauscht und das ganze neue verfugt, so dass wird diesen Teil dieses Jahr schon fertig gestellt kriegen. Bevor die Betonsohle gegossen wurde, lagen die Rohre für die Elektrik und mein Vater hat jetzt die Kabel durch die Rohre gezogen und Kabelkanäle an den Aussenwänden geschlitzt und die Kabel dort auch schon zum großen Teil verlegt. Ich selbst entwickle inzwischen ein "Tapetentrauma". Die Tapeten im zukünftigen Bad lassen sich nur schwer ablösen und in der Küche und im oberen Zimmer sind immer noch Tapeten an der Wand die runter müssen. Am Treppenaufgang und im Stall müssen noch die Farben vom Lehmputz runter, damit ich den dort mit Marmormehlfarbe übermalen kann. Meine ersten Lehmputzversuche sehen noch nicht wirklich erfolgreich aus. Es bilden sich noch viele Risse. Wenn jemand auf den Lehmputz deutet, zeigt unser Maurer immer sofort mit dem Finger auf mich. Berufseher, sonst würde ihn keiner mehr engagieren, wenn er so arbeiten würde.... Besondere Freude bereiten uns die Schwalben, die uns immer wieder besuchen. Diese Woche hat uns ein Pärchen eigentlich den halben Tag zugesehen, während sie sich auf der Dielentür oder den Holzbalken ausgeruht haben. Die bestellten Schwalbennisthilfen sind angekommen, nur noch nicht angebracht. Marco meint, im Stall würden die zu niedrig hängen... | ||
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| 31.07.2010 - Wir haben Fußboden | ||
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Endlich ist der Fußboden da. Samstag ist die Estrichfirma angerückt und hat die Betonsohle in den 3 Zimmern neben der Diele, im Gästezimmer und in der Diele gegossen. Kies und Zement sind einen Tag vorher angeliefert worden und das Breitbandkabel wurde an das Hauptkabel angeschlossen. Jetzt wo der Fußboden gegossen ist, ist endlich zu erkennen, dass es vorwärts geht, vorher wurde alles imer nur schlimmer. | ||
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| 25.07.2010 - Die Dämmung und das Fliesenproblem | ||
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Unser Maurer hat sich nun noch einmal erkundigt und so wie es aussieht, werden wir nun mit redstone dämmen. Insgesamt wird uns die Dämmung viel Geld kosten, sie macht jedoch auch einen großen Teil der Sanierung aus. Mit den Fliesen ist das immer noch so eine Sache. Wir haben jetzt 220 blaue Fliesen (11x11) günstig bekommen. Zunächst dachte ich, wir können damit die Dusche fliesen, war aber nicht sehr glücklich über die Farbzusammenstellung. Heute ist uns dann die gute Idee gekommen, damit die Küchenzeile zu fliesen. Vielleicht kann ich noch einige der Fliesen mit dunkelblauen Mustern bemalen, so dass das Ganze noch einen künstlerischen Aspekt hat. Letzte Woche hatten wir schon 4 qm dunkelrote marmorierte Fliesen für das Badezimmer gekauft, die rund um Waschbecken und Toilette angebracht werden sollen. Farblich gesehen, würde die Dusche damit einen Effekt erhalten, der fast wie Blutrot wirkt. Das könnte eine sehr interessante Zusammenstellung sein. Wenn das Preisverhältnis passt, werden wir die Innenwände und die Decke mit den Platten von redstone ebenfalls auskleiden, da diese schimmelresistent und ideal für Feuchträume geeignet sind. Versuchsweise habe ich heute Lehmputz angerührt und an einer kleinen Stelle aufgetragen. Ich muß dasnoch etwas üben, aber prinzipiell klappt das ganz gut. | ||
| 20.07.2010 - Unser Heu wird abgefahren | ||
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Es sammelt sich viel Müll an. Marco hat eine volle Wagenladung Tapeten weg gefahren. Montag wurde der Sperrmüll abgeholt und heute wurde das Heu abtransportiert. 1 1/2 Hänger haben wir mit uraltem Stroh und Heu gefüllt. Bevor der Bauer kam, mußte ich erst einmal die gewässerte Hecke beim Stroh umpacken, damit der Trecker ungehinderten Zugang hat. 3 Pflanzen habe ich beim Oca Beet eingegraben. Die Pflanzen haben stark gelitten, ich hoffe sie überstehen diese Aktion. Unser Nachbar hat kräftig mit geholfen, das Heu vom Dachboden zu schaufeln. Der Bauer hat den Hänger direkt in unser zukünftiges Wohnzimmer gefahren, damit wir das Heu bessser auf den Hänger laden können. Nach der Abfahrt hat unser Nachbar mir noch geholfen, einige der Eschen aus dem Boden zu reissen. Zum Abend haben wir endlich noch graue Bodenfliesen für unser Bad gekauft. | ||
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| 17.07.2010 - Farbe, Handtuchhalter, Stroh und Betonsohle | ||
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Es geht in die Detailplanung: Die Farben für die Holzbalken sind jetzt angekommen und ich konnte 2 gußeiserne bildhübsche Handtuchhalter für das Badezimmer ergattern. Montag wird Marco wohl die Badezimmerfliesen holen. Ich habe endlich ein Angebot für große graue Fliesen für den Boden gefunden. Dienstag wird unser Heu abgefahren und übernächste Woche (hoffentlich) der Betonsockel gegossen. Heute habe ich auch nichts im Haus gemacht, sondern im Garten gearbeitet- steht im Gartentagebuch. | ||
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| 13.07.2010 - Das Warten ist lang | ||
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Leider gerät jetzt einiges ins Stocken. Seit Montag arbeitet Marco wieder und wir bekommen keinen Termin für das Kiesbett und den Betonsockel, die eigentlich jetzt dringend geschüttet, bzw. gegossen werden müssen. Gestern habe ich Leinölfirnis, Leimfarbe und Marmormehlfarbe bestellt. Die Rechnung von Gala Bau Püst GmbH ist gestern auch gekommen (Das war der Bodenaushub in der Tenne). Der Preis war mehr als fair und die Arbeiten sind schnell ausgeführt worden. Wir sind froh, nicht Frima Buhck (wie ursprünglich geplant) beauftragt zu haben. Der Kostenvoranschlag war erheblich höher und selbst nach mehrmaligen Nachfragen habe ich es nicht geschafft einen Rückruf für eine Terminvereinbarung zu bekommen. Heute hat ein üerraschender Anruf ergeben, dass wir nächste Woche wohl unser altes Heu und Stroh vom Dachboden los werden mitsamt. Wir hatten uns schon den Kopf zerbrochen, wie wir das alles dort herunterbekommen. Wie schön, das wir so nette Nachbarn haben. | ||
| 10.07.2010 - Improvisation ist alles... | ||
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Diese Woche bin ich nur damit beschäftigt Tapeten "abzufrickeln". Die Arbeit ist sehr zeitaufwändig und geht nur langsam vorwärts. Das einzig schööe dabei sind die Überraschungen. In einem Zimmer ist ein richtiges Muster an den Wänden gewesen. Das andere Zimmer war mit Zeitungen von 1924 unterlegt und hat ein richtig schönes Zeitungsbild zutage gefördert. Am Schornstein habe ich versucht, die Tapete trocken abzubekommen, mußte sie aber so einweichen, dass sich dabei die Untergrundfarbe auf dem Lehm verwischenließ. Versuchsweise habe ich die Farbe nun mal gleichmäßig verwischt. Vielleicht können wir in dieser Ecke den Ursprung wieder herstellen. Marco hat derweil den gesamten Bodenaushub in 3 Zimmern bewältigt, die Mauer zum alten Pferdestall eingerissen und das Kuechenkreuz freigelegt. Den Teppich hatte ich vorsorglich entfernt. Die Überraschung, die dabei zutage kam, war das das Kreuz über die gesamte Breite der zukünftigen Küche sitzt. Nach einer knappen Stunde Diskussion haben wir uns geeinigt, die nächste Wand mit freizulegen, damit wir das abgeschlossenen Zimmer um den Küchendurchgang verkleinern und die Küche damit vergrößen. Das ist jetzt alles nicht so, wie geplant, aber was ist das schon bei unserem Häuschen. Jeden Tag bekommen wir Besuch von einem Schwalbenpärchen, die sogar schon die verschiedenen Zimmer inspiziert haben und durch die Haustür wieder heraus geflogen sind. Da haben wir fast ein schlechtes Gewissen, die alte Diele in Wohnraum umzuwandeln, obwohl dor schon lange nicht mehr genistet wurde. | ||
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| 03.07.2010 - Die Diele ist jetzt ausgeschachtet... | ||
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Heute ist endlich die Diele durch Gala Bau Püst etwa 20 cm ausgeschachtet worden. Eines der Nebenzimmer haben wir von Hand ebenfalls komplett ausgeschachtet. Statt Zement kam aber auch Teer zum Vorschein, den wir jetzt wohl noch ensorgen müssen. Der ausgeschachtete Lehmboden ist sogleich verladen und abtransportiert. Leider hat der Fahrer beim Abtransport noch einen Unfall gehabt mit dem vollbeladenen Hänger gehabt. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Die Styropordecke im alten Wohnzimmer und die Vertäfelung im Flur haben wir jetzt abgerissen.Der Maurer hat sich umgeschaut und kann in 2 Wochen beginnen. Nächste Woche werdenein Teil der Möbel vomSozialkaufhaus abgeholt, das alte Sofa haben wir jetzt einfach nach draussen gestellt, der Sperrmüll kommt in 2 Wochen. Mühselig pickert mein Vater derweil den Lahmputz von den Wänden und entfernt 100erte von Nägeln aus den Balken. Im Gartentagebuch berichte ich mit Fotos, wie ich mich mühselig durch die Dickichte sense. | ||
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| 27.06.2010 - Sonntag ist Ruhetag | ||
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Nachdem wir die letzten Tage wirklich lange gearbeitet haben. Gab es Sonntag einen Tag Pause. Samstag hat mein Vater den Lehmputz von der Wand gepickert, um die Lehmziegel frei zu legen und Marco die Dielen hoch genommen. Die Wände von der Tenne sind jetzt alle eingerissen, bis auf eine Wand, die wir stehen lassen, von der wir Tapete und die erste Schicht entfernen, um sie neu mit Lehm zu verputzen. Ich habe große Flächen Rasen mit der Motorsense bearbeiten. Unter anderem, damit wir einen Teil des Bauschutts in mein geplantes Beet integrieren können. Im Vorgarten habe ich begonnen einen Teil umzugraben und schon eine Thüringer Strauchpappel gepflanzt. Nachdem wir die Ziegel aus der Zwischenwand zwischen den kleinen Zimmern herausgelöst haben, kamm eine Zeitung von 1923 zum Vorschein. Hoffen wir, dassunsere Milch nicht so teuer wird. Überraschungen: Der Estrich unter den Dielen war nur ein "Täuschungsmanöver". Unter dem anderen Zimmer ist nur Sand. Wir werden also doch ausschachten. Nach einigen Überlegungen werden wir auch die Decken abnehmen, insbesondere, um Schäden, die durch das Wasser in der ehemaligen Küche entstanden sein können zu begutachten. | ||
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| 24.06.2010 - Sichtung, Fenster und Stapeln | ||
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Gestern waren die Männer im Haus und der Öltank wurde etwas gereinigt. Da der Tank für die Reinigung zu klein war, kommen die Tankreiniger am Montag nocheinmal, um die Reinigung zu Ende zu bringen. Heute war ich dann mit meinem Vater da. Ich habe gößtenteils die Lehmziegel gestapelt und den "Lehmschutt" in einen der großen Tröge in den Stall gekippt. Hört sich nach wenig an, ich habe den halben Tag dazu gebraucht...Was wir damit machen und ob, steht noch nicht wirklich fest. Die Ziegelsteine werden in Bruchziegel und gute Ziegel unterteilt und draussen gestapelt. Wir werden einige davon sicherlich spätr noch einmal brauchen. Falls welche übrig bleiben, möchte ich sie gerne im Garten verwenden. Gestern haben die Männer mit der Frontseite der Tenne angefangen, in der 2 Fenster eingelassen waren, bei denen uns leider Scheiben kaputt gegangen sind. Der Rest der Wand besteht zwischen dem Fachwerk betsht aus Ziegelsteinen und Rigips. Mittags wurden unsere Fenster erneut vermessen und im Laufe der Woche habe ich meine Küche auf Papier gezeichnet. Heute habe ich mir das dann im Geiste in meiner zukünftigen Küche vorgestellt und zweifel stark daran, dass mein Plan auch nur ansatzweise maßstabsgetreu ist. Ich schätze, da werde ich noch einmal dran arbeiten müssen. Kurz vor Abfahrt habe ich noch schnell die blaue Wicke an den Zaun gepflanzt. Bei der Trockenheit kein richtiges Pflanzwetter, aber besser als im Topf. Überraschungen: Im Dach ist doch irgendwo ein Loch. Über dem alten Bad ist die Decke nass, weil auf dem Boden eine Plastikwanne steht, die randvoll mit Wasser ist. Die Wanne selbst steht auf einer klitschnassen Matraze - Komisches Konstrukt. Die Balken zum alten Pferdestall müssen voraussichtlich erneuert werden und der Stall muß entgegen der Planung doch mit ausgebaut werden. Eine schönere Überraschung ist, dass die Wand zwischen den beiden kleinen Zimmern vermutlich auch aus Fachwerk besteht und wir damit das Fachwerk ebenfalls in Eigenleistung freilegen können. | ||
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| 18.06.2010 - Es geht los! | ||
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Am Freitag waren wir das erste Mal zusammen am Haus, um zu arbeiten. Jedesmal, wenn ich hinfahre, nehme ich einige getopfte Pflanzen mit. Gestern wurde die Artemisia douglasiana, Althe officinalis und die erste Oca mitgenommen. Als wir ankamen, standen wir erst einma da - Wo anfangen? Mit Hammer und Meissel ließen sich die Lehmziegel aber gut heraushauen und nach einigen Stunden hatte Marco so einige Balken frei gelegt. Damit wir auch endlich wissen, was unter den Dielen steckt, haben wir eine hochgenommen. Statt wie erwartet einen Hohlraum vor zu finden, ist dort Estrich. Das ändert unsere Planung wieder von Grund auf. Am Dienstag kommt die Tankreinigungsfirma, Donnerstag werden die Fenster erneut vermessen, Freitag wird die Ölheizung abgebaut und Montag rücken die Stadtwerke an, um die Gasleitung zulegen. Ich habe versucht im Garten voranzukommen, bin jedoch nicht weit gekommen. An einigen Stellenhabe ich versucht die Esche und Brennesseln aus der Hecke zu entfernen und die Hecke notdürftig etwas in Form zu bringen, bis ich eine Heckenschere habe. Gegen das Gras kommeich nicht an, dafür leiht uns der Nachbar nächste Woche eine Motorsense. Der Boden ist steinhart und schwer zu bearbeiten. Mitten in der Wildnis wachsen dennoch Iris, Pfingstrosen und Frauenmantelkraut. | ||
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