CarpeDiem - Pflücke den Tag
Gartentagebuch 2011



NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Letztes Aktualisierung: 28.12.2011 - 16:49
Dieses Jahr werde ich versuchen das Gartentagebuch technisch anders zu strukturieren.
Das Tagebuch führe ich nun das 4. Jahr 2010, 2009 und 2008 bleiben weiterhin bestehen.

 

December
24.12.2011 Weihnachtsblüte
Ein verblüffendes Wetter. 2 Rosen setzen Knospen an, die Narzisse Papaerehite blüht unermüdlich im Dezember und auch die Cerinthe Major.
Wieder habe ich ein paar Oca Knollen und Mashuas geerntet und in dem offenen Boden die Rose Chastleton gepflanzt.
Stummel geht es scheinbar super. Er hat sich prima erholt, kommt regelmäßig zum Fressen und wohnt im Stall. Vor ein paar Tagen ist er auf den Heuboden gezogen. Die Rangordnung scheint noch nicht ganz geklärt zu sein. Jack hat sich etwas in die Pfote getreten und wir bekommen es leider nicht heraus.
Ich wünsche allen Lesern ein wunderbares Weihnachtsfest und freue mich wieder so viele nette Gärtner kennengelernt zu haben.
Es war mein erstes Gartenjahr im neuen Garten und ich habe noch eine Menge vor.....
24.12.2011 24.12.2011 24.12.2011 24.12.2011
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02.12.2011 Neue Obstbäume
Jetzt habe ich auch einen wilden Pfirsichsämling aus dem Raum Dresden gepflanzt. Dort werden die Pfirsiche Hameln genannt. Für die wurzelechte Quitte habe ich noch keinen Platz, die muss sich erst noch einmal mit einem Platz im Topf begnügen. 2 schöne Zwiebeln der Sommerhyazinthe (Galtonia viridiflora) sind jetzt vorne im Vorgarten an der Hauswand gepflanzt. Ich glaube, dort hat einer der Rosensämlinge sogar schon einen Ausläufer gemacht, obwohl er noch nicht einmal geblüht hat. Auch 3 Knollen von der Erdnussplatterbse (Lathyrus tuberosus) habe ich an der Hauswand beim Elektrokasten gepflanzt.
Und wo ich schon dabei war habe ich noch ein paar alte Samen der Küchenschelle und Viola eliator ausgesät. Das hohe Veilchen ist wirklich eine Schönheit, die ich auch gerne in meinem Garten hätte.
Die meisten Ocas bleiben noch in der Erde, ich habe noch mal 2 Schubkarredn erde drauf gekippt und etwas Heu.
Die letzte Pelargonie (eine Cola Geranie) ist jetzt auch drinnen und auf der Fensterbank sind 4 Dioscoreas (japonica und villosa Brutknollen und sylvatica und hastifolia als Samen) , ausgesät und eine Ipomea pubescens.
Die Narzisse blüht tatsächlich geschützt an der Hauswand im Dezember. Die ersten Ocas habe ich schon gerrntet, aber der größte Teil ist nun abgedeckt und bleibt noch in den Beeten.
Stummel ist jetzt in der Wäschekammer und wirklich nicht sehr glücklich mit seinem Leben. Ich hoffe, er gewinnt irgendwann wieder etwas Vertrauen. Es tut mir so leid, aber das faule Fleisch hätte irgendwann eine Blutvergiftung zur Folge gehabt.
02.12.2011 02.12.2011 02.12.2011

November
22.11.2011 Nu aber noch schnell auspflanzen
Der Nebel ist dieses Wochenende richtig warm., also ran an die Arbeit. Die Boysenbeere ist nun beim Kreetendickicht gepflanzt. Die Stachelbeere, die ich auf dem alten Kompost gefunden hatte, die Honigbeere und die russische Riesenbeere haben auch ihren Platz am Zaun bezogen. Erdbeer Himbeere, Boysen – und Loganbeere sind auch in der Obstecke, obwohl ich dort zuvor immer einiges an Porzellan und Glas aus der Erde hole. Die Zimtrose (Rosa cinnamomea Plena - Rosa majalis) hat mitsamt Begleitpflanzen großer Wiesenknopf - Sanguisorba officinalis ihren Bottich verlassen und ist nun einige Meter weiter gezogen, um dem Weg zum Kreetendickicht seine Gradlinigkeit zu nehmen. Dabei habe ich gleich noch einige Kreeten ausgegraben, die schon auf ein neues zu Hause warten und eine Teil des Bereichs mit Folie abgedeckt, die den Winter über liegen bleibt, um das Unkraut zu unterdrücken.
Aber nachdem ich diese Woche etwas ganz besonderes aus eine privaten Vermehrung erhalten habe - ein Waldvöglein (Cephalanthera) – habe ich dieses zusammen mit der mitgeschickten Erde vor die alte Baumwurzel in die magischen Ecke gepflanzt. Und wo ich doch schon dort war, sind auch gleich die Knollen von Geranium tuberosum neben den Stuhl gezogen. Das ist relativ dicht an der Pferdekoppel, aber Geranium Arten sind wohl unschädlich für Pferde. Einen Salvia forskaohlei habe ich auf den Lehmhügel gepflanzt und eine Moosbeere ist unter den Birnenbaum gezogen.
Die Duftpelargonie Snowflake habe ich noch retten können. Einiges an Blattwerk war zwar erfroren, aber das hat sie gut überlebt. Die sind robuster als man glaubt. Die Olive bleibt noch draussen.
Einige Oca Knollen aus einem Balkonkasten und aus dem Blumenbeet habe ich schon mal ausgegraben. Der Ertrag und die Größe ist sogar ganz ok.
Im Schutz der Hausmauer beginnt die Narzisse Totos albus Paperwhite zu blühen. Ich bin gespannt, ob sie das schafft.
Stan und Jack haben so ein unglaubliche dickes Winterfell bekommen, dass die beiden wie richtig fette aufgeplusterte Kater aussehen. Polly kann da bei Weitem nicht mithalten und obwohl sie sich immer noch nicht anfassen lässt, ist sie meine liebste „Spielkatze“. Stummel ist leider immer noch zur Beobachtung im Tierheim. Wir hoffen, ihn nächste Woche wieder abholen zu können.
An dem einzig schönen Tag haben wir auch endlich die Futterstation für die Vögel aufgehängt.
22.11.2011 22.11.2011 22.11.2011 22.11.2011
22.11.2011 22.11.2011 22.11.2011
17.11.2011 schnell, schnell, Der Frost ist unterwegs...
Getan habe ich eigentlich sehr wenig. Es ist dunkel, wenn ich nach Hause komme und meinen Garten sehe ich kaum.
Als der erste Frost letzte Woche kam habe ich nur ganz schnell Laub zusammengeharkt und einen Teil der Oca Pflanzen abgedeckt, die zwar oberirdisch erfroren sind, aber das ist den Knollen eigentlich egal.
Eigentlich stehen im Stall auch noch eine Boysen- ,Logan-, Honig- und eine russ. Riesenbeere und wollen noch eingepflanzt werden. Naja, das ist im Moment wohl eher schwierig.
Trotz der Temperaturen steht meine Olive noch druassen und leider auch 2 Pelargonien, von denen ich hoffe, sie halten noch bis zum WE durch. Die Narcissus Totos albus Paperwhite in der geschützten Hausecke hat gerade Knospen bekommen. Was soll ich damit bloß machen?
11.11.2011 Novemberblüte und Rosenpflanzung
Die Rosen Tschaikowsky und Marie Antoinette eigentlich sind moderne Rosen nicht unbedingt mein Fall, aber ich konnte an den Angeboten einfach nicht vorbei gehen.
Die Monstranzbohne an der Pforte habe ich herausgerissen, um dort die falsche The Garland zu pflanzen. Anschließend habe ich die beiden alten Rosen an der Südwand ausgegraben und erst einmal getopft. Statt dessen habe ich dort die neue Madame L’Abbey und Lions Rose dort gepflanzt. In Begleitung einiger Verbascum blattaria ros und Thalictrum flavum. Auch die Imperatrice Josephine ist umgezogen und hat ihren Platz mit Marguerite de Roman vertauscht, die mir doch etwas regenempflindlich scheint und daher vermutlich besser an der Hauswand aufgehoben ist. Die Tschaikowsky ist dann hinter denn Salbei neben den Hauseingang gezogen und wo ich schon dabei war habe ich gleich die Apios aus dem Rosenbeet geholt, die war dort einfach fehl am Platz. Sonst habe ich noch nicht sehr viel geschafft, die Ocas müssen dringend abgedeckt werden und eigentlich müsste ich die Olive reinholen und die restlichen Dahlien im Stall unterbringen.
Eigentlich habe ich bisher im November nur Rasen gemäht und das Schnittgut für den Häcksler letztes WE vorbereitet. Und das schöne Wetter am letzten Wochenende ausgenutzt, um ein paar der letzten Blütenfotos zu machen.
Im Moment machen uns auch die Katzen allerdings ein wenig Sorgen. Unserem Jack geht es gesundheitlich gar nicht gut und Stummel haben wir am letzten Wochenende in einer Katzenfalle gefangen. Er ist noch einmal am Schwanz operiert worden, das fleisch war faul und musste dringend entfernt werden. Da er so wild ist, bleibt er bis zur Genesung im Tierheim zur Beobachtung.
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October
23.10.2011 Kommt Rose kommt Platz-alles klar
Wenn es doch so einfach wäre. Es ist ja nicht so, dass kein Platz da wäre, nur sind noch nicht alle Gebiete des Gartens erschlossen....und nun habe ich wieder mehr Rosen und andere Pflanzen einzupflanzen, als ich eigentlich unterbringen kann. Vor dem Winter ist aber auch noch einiges zu tun. Nun ja, ich werde schon eine Lösung finden...
Die beiden neuen Clematis und Desiree Parmentier (im Vorgarten) sind jetzt schon mal eingepflanzt.
Ghislaine de Feligonde ist jetzt auf der Nordseite an der Hauswand eingegraben. Die Duftgeranie dort ausgegraben. Und endlich ist auch die Gloire de France aus ihrem Kübel befreit und ist auf dem Lehmhügel eingezogen. Wenn ich die Farne nicht verwechselt habe ist der Feuerland Farn (Blechnum penna marina) am Apfelbaum und der Streifenfarn (Asplenium trichomanes) unter den liegenden Apfelbaum in der magischen Ecke eingezogen. Ein weiterer Hirschzungenfarn hat sich zur Pestwurz am stehenden Apfelbaum gesellt, Thalictrum delavayi-China Wiesenraute hat einen Platz am Terrassenbeet bezogen und auch das Salomonssiegel ist am Weg beim Komposthaufen eingegraben und einige Hostas stehen am Flieder. Primula vulgaris, Hepatica nobilis und ein kriechender Beinwell sind nun auch im Schattenbereich der magischen Ecke in der Nähe des Birnenbaums.
Bevor es frostet habe ich noch ein paar Merck Dahlien ausgegraben und Bohnen geerntet. Topinambur sind ein paar geerntet und die Stängel abgeschnitten. 2 Mirabilis longiflora Knollen und 2 weisse Mirabilis japala Knollen sind zur Überwinterung augegraben.
Bevor ich den Rasenmäher in 2 teile zerlegt habe, konnte ich im zukünftigen Obstbereich mähen und vor dem Kräuterhügel. Nachdem nun endlich der Schutthaufen beseitigt ist, habe ich endlich freien Blick auf meinen Hügel. Anschließend ist der Teppich aus der Kreekenecke zur Obstecke umgezogen und auch schon eine Johannisbeere und die Apfelbeere an den Zaun gezogen. Nachdem der Teppich dann beseitigt war und wir äußerst lange gebraucht haben die Motorhacke zu starten (Ich wollte sie schon wieder verschrotten...)Aber nachdem sie erst einmal lief ist GG bis zur Dämmerung mit der Hacke durch die Kreekenecke geflitzt. Auch die bewachsenen Bereiche waren nun kein Problem mehr. Ich bin jetzt sehr gespannt, wie viel der Teppich unterdrückt hat und möchte im Frühjahr dort gerne einige Teile mit Wildblumen einsäen.
23.10.2011 23.10.2011 23.10.2011 23.10.2011
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18.10.2011 Herbstmarkt und neue Schätze
Im Laufe der Woche habe ich schon per Post so einiges an neuen Schätzen bekommen.
Clematis integrifolia- ganzblättrige Waldrebe - keine kletternde Art, eine einheimische blaublütige Art mit Staudencharakter, sie soll leicht duften und für Steingärten geeignet sein. Ich denke, sie bekommt einen Platz an der Hauswand.
Clematis recta - aufrechte Waldrebe -weisse Blüte, nicht kletternd, verträgt auch absonnige Standorte.
Dianthus monspessulanus- Montpelliernelke -diese besonders duftende Nelke habe ich schon direkt an meinen Kopfsteinpflasterweg gepflanzt.
Fuchsia magellanica Alba-winterharte weisse Fuchsie - die habe ich sogar blühend bekommen und ist wunderschön.
Matteuccia struthiopteris-Straußenfarn - ich fand den Namen so schön und auf Bildern erinnert er tatsächlich an Straußenfedern. Er hat schon einen Platz am Kirschbaum bekommen.
Phyteuma scheuchzeri-Schleuchzer Teufelskralle – Sie hat einen Platz an der Hauswand bekommen. Teufelskralle wollte ich immer schon mal haben und wenn sie dann noch so einen unaussprechlichen Namen hat.
Pulsatilla vulgaris-Küchenschelle - nachdem ich 3 Jahre versucht habe, sie aus dem Samen zu ziehen, habe ich mir jetzt die Wildart bestellt. Sie hat sofort einen Platz am Kopfsteinpflaster bezogen.
Primula vulgaris- stengellose Schlüsselblume - die habe ich noch nie im Original in freier Natur gesehen, so etwas muß ich einfach pflanzen und erhalten.. .
Primula auricula - Alpenaurikel diese Arten sind insgesamt sehr schön, es soll sich aber um die Wildart handeln, die auch einen Platz an meinem Kopfsteinpflasterweg bekommen hat.
Tiarella wherryi-amerikanische Schaumblüte ist ein niedliches Gewäch, welches gut für schattige Standorte geeignet sein soll und schon direkt am Apfelbaum gepflanzt ist.
Hepatica nobilis-Leberblümchen, ich habe schon einen kleinen Ableger gepflanzt, aber diese niedlichen kleinen sind einfach zu schön und ideal für meine magische Ecke.. .
Astrana major – Sterndolde (weiss) ist schon in das helle Beet gepflanzt.
Primula japonica Appleblossum - Etagenprimel Appleblossum hat schon einen Platz am Terrassenbeet gefunden
Filipendula palmata – rosa Mädesüß verträgt auch halbschattige und feuchte Standorte.
Beim Pflanzenmarkt gab es dann noch mehr Zuwachs:
Phyllitis Scolopendrium –Hirschzungenfarn kann auch kalk vertragen und zwischen Steinen wachsen.
Blechnum penna marina - Feuerland-Farn, Seefeder-Rippen-Farn
Carex buchananii-fuchsrote Segge
Asplenium trichomanes-Streifenfarn für Steingärten und Mauerfugen geeignet, verträgt auch leichte Sonne
Corydalis lutea-gelber Lerchensporn hat einen Platz am liegenden Apfelbaum bezogen.
Thalictrum delavayi-China Wiesenraute
Cymbalaria muralis-Zimbelkraut ideal für Mauerfugen, habe ich am Wegrand verteilt.
Adiantum venustum-Venushaarfarn hat einen Platz am Birnenbaum bekommen.
Rosenausläufer Belle de Crecy (falsche Belle Galathee) hat einen Platz am Flieder bezogen, Ghislaine de Feligonde, Desiree Parmentier, falsche The Garland...
Nun habe ich wirklich einiges zu tun und einzupflanzen und ich freue mich schon richtig auf das nächste Jahr. Um alles einzupflanzen, werde ich versuchen, 2 der alten Rosen an der Hauswand auszugraben. Ob das klappt bleibt abzuwarten. Das Kopfsteinpflaster werde ich im Moment nicht mehr weiter verlegen. Wichtiger ist es, die Oca Pflanzen nun schleunigst abzudecken, die Dahlien auszugraben und die Tomaten werde ich aus den Beeten holen. Beim Herbstmarkt war trotz Nachtfrost so klares sonniges Wetter, dass ich einen Sonnenbrand bekommen habe.
Die Kürbisse und der Drachen habe ich am Wochenende im Rosenpark fotografiert.
18.10.2011 18.10.2011 18.10.2011 18.10.2011
18.10.2011 18.10.2011
12.10.2011 kalter und nasser Oktober
Anfang Oktober konnte ich noch in kurzer Hose und Top draussen arbeiten, das ist nun schlagartig vorbei.
Die restlichen Blumenzwiebeln sind nun alle in die Erde gebracht und sogar der Maulbeerbaum hat schon seinen Platz an der zuküftigen Obstecke bezogen. Narcissus Triandus Thalia hat auch einen Platz direkt am Apfelbaum bekommen, der hoher Märzenbecher –Gravetye Giant wächst nun (hoffentlich) direkt am Schuppen und Narcissus Avalanche wird hoffentlich auch unter etwas widrigen Bedingungen am Flieder wachsen.
Für Marco habe ich an der Auffahrt einen kleinen Heidehügel angelegt und ich konnte einen kleinen Kürbis Blue Hubbard ernten.
Auch die Rosenstecklinge sehen zum großen Teil recht gut aus, allerdings sollte ich mich vor dem Winter nicht zu früh freuen.
11.10.2011 11.10.2011 11.10.2011 11.10.2011
04.10.2011 Heisser Oktoberbeginn
Die Stecklinge vom Baikalhelmkraut, Knoblauchgamander und Salbei sind soweit bewurzelt, dass ich sie topfen konnte. Der Kreta Oregano ist auf den Kräuterhügel gezogen und ein Abstecher getopft. Der Ausläufer von Fanny Pavetot hat das Sonnenbeet bezogen. Rosenlauch und Schachbrettblumen werden die Begleiter.
Um das vordere Beet etwas auszulichten habe ich einen Teil der Mangoldpflanzen hinten ins Gemüsebeet gepflanzt. Eine Königskerze an die Hauswand und der Blutampfer hat ebenfalls das Gemüsebeet bezogen. Dort treiben inzwischen auch der Weingartenknoblauch, Rocambole und Weingartenlauch. Ich hatte nach dem Umpflanzen schon Angst, die Pflanzen haben es nicht überlebt. Beim Mangold ausgraben konnte ich noch einen Ausläufer der Paeonienrose bergen. Anschließend sind gute 2 Schubkarren Kompost auf dem Beet verteilt und die Tulpe Blushing Lady hat einen Platz bei Sultanes Favorite bekommen, von der ich zusammen mit Aurelia Barbieri Stecklinge gemacht habe. Die Tulpe Gavota hat das Beet beim Bronzefenchel bezogen.
Die neue Rose Sidonie steht erst einmal im Wasser, ich muß noch überlegen, wo ich sie pflanzen werde. Die Schnee Eule habe ich wieder ausgegraben und an die Koppel gepflanzt, statt dessen hat die Jacqueline du Pré den Platz am Kopfsteinpflaster eingenommen.
Und wieder habe ich ein paar Steine Kopfsteinpflaster verlegen können. Es war so heiß, dass ich im Top draussen arbeiten konnte, während Polly ihren Bauch gesonnt hat und die Pfoten dabei in die Luft streckte....Inzwischen habe ich es geschafft, das Kopfsteinpflaster bis zur Pforte zu legen, das waren gut und gerne 4 Schubkarren Steine. Anschließend gab es zur Belohnung ein heisses Bad.
Langsam beginne ich mit der zukünftigen Obstecke. Etliche Schubkarren des merkwürdig verottetem Kompost habe ich umgeschichtet. Nächstes Jahr wird das gute Pflanzerde abgeben. Dazwischen werden Brennesseln und Goldrute aussortiert. Und ich werde noch ein ganzes Weilchen dafür brauchen.
Fast vergessen hätte ich die wunderschöne Clematis, die ich zu Füßen der Mayor of Casterbridge gepflanzt hatte. Nach meinen Recherchen könnte es Clematis Triternata Rubromarginata oder Clematis viticella Minuet sein.
04.10.2011 04.10.2011 04.10.2011 04.10.2011

September
28.09.2011 Brennesseln und die Suche nach Plätzen für wunderschöne Blumenzwiebeln
Mme Zoetmans hat einen Platz direkt an der Auffahrt bezogen und zu ihren Füßen 3 Knollen Allium schubertii. Anschließend habe ich noch ein paar weitere Hinkelsteine verlegt und ein paar Brennesseln gerupft. Es ist eigentlich kaum zu sehen, aber der Bereich, der zu Obstecke führen wird, ist nun sichtbar. Dort habe ich einige Schubkarren Erde-Sand Gemisch weggefahren. Einiges davon im Kräuterhügel verteilt, der Rest ist an der Hauswand für die Beete am Kopfsteinpflaster. Brennesselwurzeln und –kraut habe ich dabei haufenweise entfernt und gleich einige Schubkarren Lehm umgeschichtet. Ein Lehmhügel wird zwar bestehen bleiben, aber nicht über die ganze Fläche.
Eigentlich war es anders geplant, aber die Schneeeule ist nun vor der Major of Casterbridge am Kopfsteinpflaster eingepflanzt. Die Duchesse de Montebello hat ihren Platz im weissen Beet bezogen, dafür hat die Aurelia Barbiere ihren Platz geräumt und ist ins Mittelbeet umgezogen. Jetzt muß ich nur noch einen Platz für die Calamintha menthifolia finden.
Narcissus Sir Winston Churchill hat einen Platz zu Füßen der Aurelia Barbiri gefunden. Da die Narcissus Totos albus Paperwhite wohl nicht ganz winterhart ist, habe ich sie an die Hauswand direkt an der Pforte sehr geschützt gepflanzt. Ich wollte keine Zimmernarzisse, entweder schafft sie das, oder nicht. Bei Narcissus Avalanche zweifle ich ebenfalls, daher hat sie einen Platz an der Hauswand beim Kopfsteinpflaster bekommen. Tulpia batalini Bronze Charme habe ich direkt an die Terrasse gepflanzt. Es ist dort leicht schattig und der Boden etwas lehmig, doch ich hoffe, sie trotzt den widrigen Bedingungen.
28.09.2011 23.09.2011 23.09.2011 23.09.2011
23.09.2011 Der Pflanztisch ist aufgebaut
Die Äpfel und Birnen fallen schon alle von den Bäumen. Die Essäpfel und Birnen werde ich nun versuchen einzulagern. Einen großen Teil Fallobst werfe ich in die Totholzecke.
Nachdem ich endlich meinen Pflanztisch aufgebaut habe, kann ich Töpfe unterbringen und es steht nicht mehr alles wild umher. Die Rosenstecklinge habe ich auch von Gras und Vogelmiere befreit und umgestellt. Nun hatte ich auch Platz um die große Rose Indigo dort zu pflanzen. Sie soll auch ganz gut mit Halbschatten zurechtkommen.Geplant hatte ich das irgendwie anders, aber ich glaube, das wird gut aussehen.
Der Komposthaufen vorm Apfelbaum ist beseitigt, statt dessen habe ich dort Narcissus Cassata und Tete a Tete gepflanzt.
23.09.2011 23.09.2011 23.09.2011 23.09.2011
22.09.2011 Rosen einpflanzen, Zwiebeln setzen
Mme Isaac Pereire hat ihren Platz am Hauseingang bezogen. Zu ihren Füßen habe ich Tulpia pulchella violacea und nebenan Tulpia greigii Mischung gepflanzt und noch ein paar einzelne Steine Kopfsteinpflaster verlegt.
Auf der Nordseite haben wir einen Teil des Sandhaufens weggeschafft und dort Honorine de Brabant eingepflanzt. Zu ihren Füßen die lilienblütige Tulpia. Einige Hagebutten habe ich auch gleich daneben gelegt. Der Boden auf der Nordseite ist unglaublich. Völlig verdichteter Lehm. Das Loch für die Rose hat ewig gedauert.
Blumenzwiebeln gab es bei Lidl und Penny im Angebot. Anschließend bin ich noch zu Dehner gefahren und habe dort zugeschlagen, insbesondere, um noch einige Wildarten zu bekommen:
Für die magische Ecke, die ja eher halbschattig ist, werde ich folgende Blumenzwiebeln verwenden:
Bot. Tulpen - T. batalini Bronze Charme (gelb)
Wildtulpe – T. tarda
2x bot. Wildtulpe – T. turkestanica
Narcissus Cassata-Spaltkronige Narzisse(ohne Trompete gelb mit weiss)-Gehölzrand, auf trockenen Gartenböden, Rabatte, Gehölzrand, Verwildern, Schnitt
Narcissus – N. Triandus Thalia (weiss) – für halbschattige Bereiche geeignet
Narcissus-cyclamineus Teste a tete (gelb)
1 x Schachbrettblume – Firttilaria meleagris Mischung
Hoher Märzenbecher –Gravetye Giant (soll es sogar feucht mögen)
Schneeglanz –Chionodoxa luciliae (blau)
Die anderen, werde ich anderweitig im Garten verteilen:
Bot. Tulpen - T. greigii Mischung
Bot. Tulpen - T. pulchella violacea (purpurrosa)
Bot. Tulpen - T. bakeri Lilac Wonder (rosa)
Narcissus Sir Winston Churchill (weiss, gefüllt, orangefarbene Mitte)
Narcissus Avalanche (weiss, kleinblütig, gelbe Mitte)
Narcissus. White Lion (weiss, gefüllt)
Narcissus Pipit -Jonquilla-Narzisse(gelb, blassweisse Trompete), dauerhaft, ausbreitungsfreudig, duftend-vollsonnig, trocken
Narcissus – N. Totos albus Paperwhite (weiss)
1 x Schachbrettblume – Firttilaria meleagris Mischung
Rosenlauch – Allium roseum (rosa)
Igel Kolbenlauch – Allium schubertii
Tulpia Ballade – lilienblütig violett, weisser Rand
Tulpia Gavota –violett, gelber Rand
Tulpia Blushing Lady –rosa, gelber Rand
22.09.2011 22.09.2011 22.09.2011 22.09.2011
22.09.2011 22.09.2011 22.09.2011
20.09.2011 Rosen und Früchte
So richtig viel geschafft habe ich nicht, da wir eine Rosenhecke ausgegraben haben. Belle Isis, Celsiana, Schnekoppe und Staffa sind in die Nähe von Minden gezogen. Bei mir stehen nun Honorine de Brabant, Mme Zoetmans, Mme Isaac Pereire, Duchesse de Motebello und Indigo und warten darauf, eingepflanzt zu werden. Times Past und die Schmiederose haben ebenfalls ein neues zu Hause gefunden zusammen mit einigen Ausläufern, von denen nicht ganz klar ist, um welche es sich handelt.
Birnen habe ich ein paar gepflückt, Äpfel sind noch dran, Pflaumen habe ich frisch gepflückt bekommen. Jetzt heißt es noch, die Früchte zu verarbeiten und vor allen Dinge Plätze für die Rosen zu finden.
Nachdem die Ostseite nun neu verfugt ist, kann ich dort nach Herzenslust bepflanzen und da die Mme Isaac Pereire so stark duftet, spricht das ganz klar dafür, sie am Eingangsbereich zusammen mit der Mayor of Casterbridge zu pflanzen. Der nächste Schritt ist dann hinten den Sandhaufen abzutragen, um dort die Honorine de Brabant unterzubringen, dort kann ich dann ein gestreiftes Beet gestalten und vielleicht auch die Lousie Odier umsetzen, wenn man Rosen an den Schornstein pflanzen darf. Das muß ich wohl erst noch einmal ermitteln.
12.09.2011 Kreeten, Kopfsteinpflaster und die Obstecke
Besonders viel habe ich in letzter Zeit wirklich nicht getan. Das Kopfsteinpflaster habe ich wieder um ein paar Steine erweitert. In der magischen Ecke liegen auch wieder 4 weitere Waschbetonplatten. Bei feuchtem Wetter ist es dort einfach zu matschig.
Kreeten habe ich geerntet und zu Marmelade verarbeitet. Wirklich lecker. Hat ein bischen was von Pflaume mit schwarzer Johannisbeere.
In der zukünftigen Obstecke habe ich versucht zu sensen und Rasen zu mähen, um die Ecke begehen zu können. Bei dem unberechenbaren Wetter und schwüler Hitze musste ich alle 20 Minuten Pause machen. Später möchte ich den Bereich bis zum Frühjahr abdecken.
Regelmäßig nehme ich Saatgut ab und stelle fest, auch jetzt gibt es noch schöne Überraschungen. Beginnt doch gerade die Kugelige aus dem Antik Cafe das allererste Mal zu blühen und meine winterharte Gladiolus Papillo (Schmetterlingsgladiole).
Da die Bauarbeiter zwischendurch da waren und die Fassade der Ostseite erneuen, haben meine Pflanzen dort ganz schön gelitten. Die Tomaten überleben sicherlich zum Großen Teil nicht, das war aber absehbar. Den Rosen geht es weitestgehend gut, Aber die Kräuter im Kopfsteinpflaster sehen gar nicht gut aus. Ich hoffe, die erholen sich wieder.
Inzwischen sind die Birnen weitestgehend reif, nur die Äfpel schmecken noch nicht.
Stan und Jack werden immer dicker und haben gerade eine richtig dicke Schicht Unterfell bekommen. Von wegen Diät!
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August
22.08.2011 Entdeckungen unter einem Dickicht
Dieses Wochenende habe ich mich daran gemacht, den Durchgang in der magischen Ecke freizulegen und einen ordentlichen Teil der Fläche von Brombeeren, Nelkenwurz und Eschen zu befreien. Als ich mich bis zum alten Komposthaufen durchgekämpft habe, entdeckte ich unter dem ganzen Gestrüpp einen Stachelbeerbusch und eine Johannisbeere. Beide sind jetzt erst einmal getopft und warten darauf, nächstes Jahr die Obstecke zu beginnen. Um mich überhaupt so weit vorzuarbeiten, musste ich einiges an trockenem Geäst vorm Birnenbaum entfernen. Das hing einfach zu tief. Im Laufe der Zeit hat sich bei mir die Idee entwickelt, in dieser Ecke einen kleinen Teich mit einer Art Bachlauf anzulegen. Da stört jetzt nur noch der Plan, den Kompost dort unterzubringen.
Der Bereich von der Terrasse aus Richtung Gemüsegarten, konnte bisher nicht einmal richtig gemäht werden, da dort immer noch ein Komposthaufen vom letzten Jahr la. Einen Teil hatte ich schon entfernt, den Rest musste ich leider lassen, weil sich dort scheinbar ein kleiner Bienenstock eingenistet hatte. Jetzt ist das Nest jedoch verlassen und ich konnte den Haufen endlich entfernen. Dabei habe ich gleich noch ein paar Feldsteine ausgegraben. Die entstandenen Lücken konnten gleich mit dem alten Kompost gefüllt werden und die Steine sind vorne noch im Kopfsteinpflaster verarbeitet worden.
Bei den Nachbarn gab es lecker Mirabellen zu ernten, die gleich entsteint und zu Marmelade verarbeitet wurden. Ein großer Teil der Kerne ist gleich wieder eingebuddelt, so einen schönen Mirabellenbaum hätte ich auch gerne.
Mein Sorgenkind - die Cardinal de Richelieu - lebt doch noch. Ich hatte sie von ihrem Standort am Flieder weggenommen, dort hat sie keine Blüte angesetzt und sah nicht besonders gesund aus. Nach dem Umpflanzen jedoch, starb jedes Mal ein bisschen mehr ab und ich habe sie Stück für Stück zurückgeschnitten, bis sie nur noch kniehoch war. Dastarb schon langsam ein Stück Hoffnung mit, aber nun erscheinen doch wieder ein paar kleine Triebe, es steckt also doch Leben drin.
22.08.2011 22.08.2011 22.08.2011 22.08.2011
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22.08.2011
15.08.2011 Die fünfte Jahreszeit
Einige Gärtner behaupten, es gäbe inzwischen eine fünfte Jahreszeit: Frühling, Sommer, Schei....; Herbst und Winter. Tatsächlich geht der Dauerregen einem Gärtner mitunter an die Nieren. Ich habe noch sehr viel zu tun, doch wie soll ich bei diesem Wetter draussen arbeiten? In den wenigen trockenen Momenten mache ich trotzdem einen Rundgang und schaffe es sogar noch Fotos zu schiessen. Bei dem Wetter habe ich natürlich auch schon das 2. Fotoalbum mit der Entstehung des Kräuterhügels dokumentieren können:
Kräuterhügel

Den einzig schönen Tag habe ich am Wochenende bei meinen Eltern verbracht. Dort warteten schon 3 Rosen auf einen Platz in dem geplanten Rosenbeet auf der Vorderseite. Ich habe versucht eine farblich nicht zu grelle Variante zu wählen und dennoch den Geschmack meiner Mutter zu treffen. So sind vorne nun 2 Augusta Luise, ein Climbing Alberich, ein kränklicher Dr. Eckart und eine unbekannte, ungefüllte apricot-rosefarbene Rose gepflanzt. Und wo ich da war, gab es natürlich auch gleich eine schöne Tomatenernte aus dem Gewächshaus, obwohl ich mich nicht erinnern kann, meinen Eltern eine gelbe mittelgroße Tomate gepflanzt zu haben?!
Eine ganz besondere Freude wurde mir gemacht, als ich im Laufe der Woche 3 Sorten Oca und 2 Maori Kartoffelarten bekommen habe. So eine wunderbare Überraschung. Bei genauem Hinsehen, habe ich nun auch endlich eine Oca Blüte im Garten entdeckt, ich hoffe, sie wird bestäubt und setzt Samen an, aber ob sich bei dem Regen Insekten auf Blüten verirren?
15.08.2011 15.08.2011 15.08.2011 15.08.2011
15.08.2011 15.08.2011 15.08.2011 15.08.2011
15.08.2011 15.08.2011
04.08.2011 Kopfsteinpflaster wird gelegt
An einigen Tagen gefallen mir manche Ansichten im Garten schon richtig gut. Gerade habe ich ein Fotoalbum erstellt, in dem ich den Werdegang des Vorgartens seit dem 18.06.2010 dokumentiert habe:
Vorgarten

Angeregt durch verschiedene Zeitschriften, in denen so wunderschöne Hauseingänge abgebildet waren, erschien mir unser Eingangsbereich nur noch trostloser als bisher und eigentlich wollte ich erst nächstes Jahr damit anfangen. Aber die Ideesn sprudelten und so habe ich angefangen, erst einmal 7 Gehwegplatten hochzunehmen, einen Teil durch Kopfsteinpflaster ersetzt und an den Rändern einige der Kübelpflanzen aus geplanzt. Darunter den Wein, Calamintha, Königskerze und Thymian. Links und rechts neben der Haustür möchte ich später Lavendel oder Salbei pflanzen.
Gerde beginnen einige Rosen neue Knospen zu bilden. Die neue Red Princess habe ich an die Terrasse gepflanzt, aber der Standort gefällt mir noch nicht. Die Mme Martignier erfreut mich dieses Jahr mit ihren ersten Blüten. Ob es der geschützte sonnige Standort an der Hauswand ist, den sie braucht? Auch die Henri Barruet hat schon wieder Knospen.
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July
31.07.2011 Kartoffelernte und neue Schätze
Nachdem ich versucht habe, wieder ein wenig Ordnung in mein Gemüsebeet zu bringen, habe ich schon einmal 2 Kartoffelpflanzen ausgegraben und Kartoffel Titicacasee geerntet. Davon wurde dann lecker Kartoffelsalat mit gelben Kartoffeln, Joghurt und Knoblauch gemacht. Die Wege im Gemüsebeet sind jetzt wieder mit Heuschnitzel eingestreut, von denen immer noch etliches auf unserem Riesenkompost liegt.
Im Laufe der Woche haben verschiedenste Pflanzen bei mir ein neues zu Hause gefunden. Den Schildfarn (Polystichum), eine Prärie Minze (Pycnanthemum muticum) und einen Waldsauerklee (Oxalis acetosella) habe ich erst einmal zwischengetopft, da der Schattenbereich erst noch von Nelkenwurz und Brombeeren befreit werden muss. Gartenkresse, Seifenkraut, Vap Cha, Kriechender Sellerie und Engelwurz sind schon in der Erde, auch wenn die Schnecken sich gleich wieder die Engelwurz zu Gemüte führen wollten, daher hat sie jetzt einen Plastikkragen als Schutz. Die neue Riesenrocknbolle – germain porcelain hatte winzige Brutzwiebelchen, die ich gleich im Beet verteilt habe incl. einiger Knoblauchzehen.
Auf der Fensterbank sind noch einmal Ipomea platensis, Ipomea longituba, Ipomea albivena und Ipomea tuberosa ausgesät. I. albivena ist wenige Tage später schon gekeimt.
Für den Herbstmarkt habe ich heute schon einen Salbeigamander und eine Monarde (Präriebergamott) getopft. Nun regnet es wieder und es macht nicht wirklich Spass, draussen etwas zu tun.
Die Rose Mme Martignier blüht dieses Jahr das erste Mal und auch die Primitivpflaumen, bei dem es sich ev. um Kricken oder Kreetenhandelt tragen üppig, obwohl viele schon unreif runter fallen.
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25.07.2011 Aussaat bei Regen
Es regnet seit Tagen ununterbrochen. Draussen konnte ich mich kaum aufhalten. Trotzdem habe ich im Regen 2 Rosen an der Hauswand ausgegraben. Eine steht nun am Zaun, die andere im hellen Beet. Die neue rote rose Red Princess hat einen Platz im Terrassenbeet bekommen. Bei dem Wetter sollte umpflanzen kein Problem sein.
Damit ich im Frühjahr nicht so einen Aussaatstress habe, dachte ich mir dieses Jahr einiges vorzuziehen. So habe ich einige Kaltkeimer wie Thalictrum, Clematis, Geißraute aber auch Verbascum, Stockrosen und Lavendelagastache ausgesät.
Trotz Regen, machen einige Pflanzen noch eine recht gute Figur und ich freue mich, wie viele Pflanzen sich richtig gut erholt haben oder dieses Jahr angewachsen sind.
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17.07.2011 umgefallene Ocas und Folie
Die Oca Pflanzen haben jetzt eine Höhe erreicht, bei der sie umfallen. Also habe ich sie erst einmal ein wenig angehäufelt. Wo ich schon im Gemüsebeet war, konnte ich noch ein paar Möhrchen, Rapunzel, Melde meine ersten 2 Tomaten und ein paar Erbsen ernten, die gleich mit im Salat verarbeitet wurden. Einige der Bohnen werden von Kartoffeln überlagert und es nicht alle sind wirklich Buschbohnen, so dass einige Kletterhilfen bekommen haben und etwas aufgebunden sind.
Die Wege im Gemüsebeet sind zugewuchert und ich habe es endlich geschafft, einige der Brennnesseln auszurupfen und Folie auf die Brennnesseln zu legen.
Zwischendurch versuche ich immer wieder Gras und Quecke aus den Beeten zu entfernen. Dabei habe ich wieder 2 Ausläufer der Paeonienrose getopft.
Langsam beginnen die Monarden aufzublühen, ich freu mich. Die erste Monarde ist mein minzblättriges Bergamott.
Ich versuche immer wieder Vögel zu fotografieren. Ohne Teleobjektiv ist das manchmal schwierig, doch ich hatte Glück und konnte einen Bluthänfling bei uns auf der Nordterrasse fotografieren.
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15.07.2011 Stecklinge und Schnecken
Die Schnecken haben mein Bilsenkraut und meine Drachenkopfmelisse auf dem Kräuterhügel so gut wie zerstört. Ich muss noch überlegen ob, wie und was ich gegen die braunen Schleimer unternehme. Aber auch, wenn die Vielfrasse sich über meinen Garten hermachen, gibt es noch wüchsige Pflanzen. Besonders üppig blüht dieses Jahr die Campanula trachelium.
Am Wochenende habe ich einige Rosenstecklinge versendet und dabei gleich selbst eine Menge gesteckt (hauptsächlich Rambler): Purezza, Zigeunerknabe, Sanders White Rambler, Rosemarie Viaud, Frederic li de Prusse, Aviateur Bleriot, La Perle, Stainwell Perpetual, Rene Andre, White Blush, Mary Lovett, Psyche, Marie Delmar, Russeliana, Alba Maxima, Prosperity, Mme Plantier, Marthe Cahuzak und.Schneeforsythie. Für meine Eltern ist eine Climbin Alberich angekommen, die am Wochenende gepflanzt wird.
Im Park habe ich mir noch einmal Jean La Fitte angesehen und festgestellt, mein Jean Lafitte ist etwas völlig anders, auch wenn sie schön ist.
Viel habe ich die letzten Tage irgendwie nicht geschafft. Ich verlege immer wieder einzelne Platten Richtung Kompost und versuche meinen Rasen weitestgehend kurz zu halten. Inzwischen konnte ich ein weiteres Stück Rasen hinterm Haus erobern. Zuerst mit der Elektrosense, anschließend mit dem Mäher hinterher. Doch der Regen und der Alltag halten mich aus dem Garten etwas fern.
Unsere Katzen verschwinden immer Mal wieder und wir machen uns fürchterliche Sorgen. Letztes Mal sind sie von Samstag auf Sonntag Nacht verschwunden. Jack und Polly tauchten Montag Abend, Stan am Dienstag Morgen erst auf. Stan mit einer Wunde am Schwanz.
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03.07.2011 Terrassenurlaub
Im Regen habe ich schnell noch ein paar Stecklinge von Andorn, Baikalhelmkraut, Nordischem Drachenkopf, Knoblauchgamander, Salvia lavendulifolia und Agastache aurantiaca gemacht.
Alle 2 Tage sammle ich Schnecken ab, aber die meisten Pflanzen schaffen es. An den Kartoffeln hängen unglaublich viele Schnecken, dafür lassen sie die Bohnen zum Teil in Ruhe. Das Gemüsebeet sieht wild aus. Einige Ocas sind schon riesig, dazwischen wuchern Speisechrysantheme und Mohn. Nur die Andenlupine wurde von Schnecken vertilgt. Die Kartoffeln werden eigentlich zu groß, um dazwischen Bohnen zu pflanzen habe ich festgestellt und meine Melonen wachsen einfach nicht. Sie sind zwar angewachsen und vereinzelt taucht schon eine Blüte auf, aber größer als eine handbreit werden die Pflanzen einfach nicht.
Meiner Pavillion de Pregny geht es inzwischen unterm Hausdach ziemlich gut, ich glaube, die Rotrou und die regenempfindlichen Blüten von Marguerite de Roman sollten auch lieber an die Hauswand. Die Rose Creme duftet wunderbar und blüht ganz üppig, ich freue mich schon, wenn meine Rosen endlich die Bäume erklimmen.
Während der Terrassengestaltung haben wir endlich die Baumwurzel von Lehm befreit, die während des Baus ausgegraben wurde und festgestellt, dass wir ein richtig schönes Stück haben, die sich gut in der „magischen Ecke“ macht. Dort ist inzwischen auch eine Vanille Pestwurz und Gladiolus byzantinus gepflanzt. Der Terrassenblick ist jetzt wesentlich entspannter ohne Schutthaufen im Blickfeld. Jetzt müssen wir dort noch die Fläche begradigen und Rasen einsäen. Die Hauswand ist noch nicht besonders schön, aber ich denke, wenn die Rosen Henri Barruet und Leontine Gervais erst einmal über die Übergänge gewachsen sind, kann sich das Ganze auch optisch blicken lassen.
Der Cardinal de Richelieu ging es so dicht am Flieder nicht besonders gut. Im alten Garten war sie trotz magerem Boden kerngesund und ist schnell gewachsen. Hier ist sie nicht gewachsen, hat keine Blüten gebildet und Mehltau angesetzt. Entsprechend habe ich sie kurzerhand in das weisse Beet gesetzt. Ganz aussen zum violetten Beet hin. Die Chateau de Napoleon ist dafür in das neue Terrassenbeet gezogen. Aus einigen Blickwinkeln sieht der Garten jetzt schon manchmal richtig hübsch aus. Inzwischen habe ich etliches an Klatschmohn aus den Beeten entfernt. Einer jedoch besticht durch eine wunderschöne Farbe und ich hoffe, dieser sät sich für das kommende Jahr aus.
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June
19.06.2011 Der Kampf mit Eschen, Brombeeren, Nelkenwurz und Knoblauchsrauke
Das Schlimme daran am Tag der offenen Gärten fremde Gärten zu besuchen, ist nach Hause zu kommen. Eigentlich dachte ich, es nimmt schon langsam Formen an, aber nach den Besuchen bei den Nachbarn dachte ich nur: „Mein Gott, was für ein Chaos, dafür brauche ich noch Jahre“. Doch aufgeben gehört nicht zu meinen Tugenden, also habe ich promt in der hässlichen Schattenecke wieder den Kampf mit Brombeeren, Nelkenwurz, Knoblauchsrauke und Esche aufgenommen. Und wenn ihr glaubt, ihr gewinnt – Ha, da kennt ihr mich schlecht. Unterm Apfelbaum am Schuppen habe ich also noch einiges ausgegraben und von den genannten Übeltätern befreit. Die Brombeeren meinen tatsächlich, mich überlisten zu können. Es bleibt einfach ein Stück Wurzel in der Erde und die wachsen wieder. Aber auch das entdecke ich. Nun ist an dieser Stelle einen duftender Rambler Namens Creme gepflanzt. Der soll mit seinen Ranken den Obstbaum umarmen, sich auf den Schuppen schwingen und wieder herunterbaumeln, um der Kompostecke einen Hauch von Romantik zu verleihen. Nächstes Jahr wird der Boden dann von Schneeglöckchen, Waldmeister und Bärlauch bedeckt sein. Ach mit genügend Phantasie und Spatenkraft schaffe ich es doch in 3 Jahren zum Tag der offenen Garten.
Eine weitere Schönheit, die ich mir gegönnt habe ist der 3-4 Meter hohe kletternde Henri Barruet. Der Plan, die Westseite samt Terrasse im Urlaub weitestgehend fertig zu stellen ist fest verankert. Die graue hässliche Wand wird hellelfenbein gestrichen, passend auch die Tür dazu. In der Hausecke soll dann besagter Henri mit seinem Farbspiel von blassrosa zu zartgelb für einen wunderschönen Übergang sorgen. Ist erst einmal das Abwasser gelegt und die Terrassenplatten verlegt, der rote Steinhaufen in die Terrasse integriert, der Wurzelstock in die Totholzecke geschafft, kann der Teppich zur Unkrautunterdrückung entfernt werden und ich kann endlich beginnen, dort mit Pflanzen eine schöne Terrassenumgebung zu gestalten. Also mit etwas Phantasie (finde ich) kann man sich das schon so richtig schön romantisch mit Henri Barruet im Hintergrund vorstellen, nicht wahr?
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13.06.2011 Rosenduft ist leider nicht per Internet vermittelbar...
Der Rosenduft steigt mir schon beim Betreten des Garten in die Nase. Ich liebe diesen Duft. Besonders gut gedeihen Sultanes Favorite und die unverwüstliche Centifolia a fleur double Violet. Die Paeonienrose, Aimable Amie und sogar die falsche Charles de Mills sind ebenfalls noch dabei fleißig zu Blühen.
Inzwischen blüht auch der Unbekannte bewurzelte Steckling im Topf. Leider habe ich nicht die geringste Ahnung mehr, welche Rose das sein kann. Die Minette scheint auch nicht zu sein, was sie sein soll. Die Zahl der Unbekannten und falschen in meinem Garten steigt, statt sich zu mindern. Eigentlich sollte das doch anders herum sein?
Versuchsweise habe ich Rasen in der Durchfahrt gesät. Ich zweifle das der wächst, aber einen Versuch ist es wert.
Einige Rosenausläufer habe ich abgestochen und getopft (Minette, Paeonienrose, Centifolia Major).
Die restlichen Rosensämlinge, die ich mal aus Marlow mitgebracht habe, sind nun auch endlich alle aus ihren Töpfen befreit. Geblüht hat noch keine, ich bin schon sehr gespannt, was aus diesen Sämlingen entsteht, weiss ich doch nicht einmal, wie die Mutterpflanze aussah.
Im Vorgarten habe ich wieder einiges an Quecke aus den Beeten entfernt, Die Allium Mischung dort gepflanzt und die Wiesenrautesämlinge ins Beet gesetzt. Einen toten Buchsbaum und Klatschmohn entfernt und die Beete teilweise mit Steinen eingegrenzt. Langsam wird der Garten in einigen Bereichen richtig hübsch.
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06.06.2011 Der „Umfall“, verschwundene Katzen und der Kompost in der magischen Ecke
Täglich öffnen sich weitere Rosenblüten. Die Tuscany wächst doch tatsächlich an einem anderem Ort, als ich erwartet hätte. Aber auch die Penny Rose und ein Ausläufer im Topf beginnen zu blühen. Wobei ich bei dem unbekannten Ausläufer weder weiß, aus welchem Beet er stammt, noch welche Rose das sein könnte. Die 12 Rosen aus Barkhorst nummeriere ich jetzt als Unbekannte 12A, 12B und so weiter. Bisher haben eine rosa gefüllte und eine weisse geblüht. Die Aimable Amie bereitet sich schon auf eine üppige Blüte vor.
In meinem Versuch, den zukünftigen Terrassenbereich ein wenig aufzuräumen, musste der Kompostbehälter weggeschafft werden. Im schattigen Bereich sind aber noch zu viele Brombeeren. Nachdem aber etwa 5 der Riesenexemplare ausgegraben waren, habe ich endlich den Kompost aufgebaut und gleich mit dem Haufen unter den Obstbäumen gefüllt. Verzaubert wirkt die Ecke im Moment wirklich nicht mehr. Von dem ehemaligen Kompost habe ich dafür noch etliche Eimer in den Beeten verteilt und einen weiteren Kübel gefüllt und mit der mex. Stangenbohne bepflanzt.
Um die Terrasse aufzuräumen habe ich auch ordentlich gehäckselt . Unter dem Häckselhaufen habe ich dann entdeckt, dass meine Yamswurzeln keimen. Bei den anschließenden Aufräumarbeiten habe ich den Häcksler in den Armen versucht wieder in den Stall zu bugsieren. Beim Balanceakt über die Platten, fing eine der Platten an zu wippen. Obenauf – der Häcksler und ich. Der Häcksler ist wenigstens weich gelandet (auf mir) und der Spierstrauch hat zumindest den Aufprall gedämpft. Ein dicker fetter Eisbeutel hat dann zumindest die Schwellung im Knie im Zaum gehalten, nachdem ich mich unter dem Häcksler herausgehievt hatte. Aber kurz tragen mit den blauen Flecken ist optisch im Moment kein Highlight.
Die Kräuter auf dem Kräuterhügel leiden ein wenig durch den Umzug und beim Basilikum habe ich beim Auspflanzen bestimmt 70 Prozent Verluste erlitten. Mit Glück überleben 2 Pflanzen. Mit Basilikum stand ich schon immer ein wenig auf Kriegsfuß.
Das große Drama ereignete sich aber, als Samstag Abend Stan und Polly nicht zum Fressen erschienen. Tagsüber waren sie auch nicht zu sehen gewesen, allerdings war es auch heiß und ich habe gehäckselt. Marco hatte sie morgens auch nicht gesehen. Unsere Katzen sind noch nie verschwunden. Abends um halb Zwölf tauchte Stan dann irgendwann auf, allerdings ohne Polly. Am späten Sonntag Abend sprang der Schwanzlose Kater (Stummelchen) aus unserem Stall. Er hatte Polly nach 2 Tagen und 2 Nächten zurück gebracht. Wir haben uns reichlich Sogen gemacht und Stummelchen, scheu wie er ist, sieht aus, als würde er gerne in unsere Handicap Katzen Gesellschaft aufgenommen werden.
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03.06.2011 Topfkultur, Wildpaeonien und Rosenblüten
Diese Woche habe ich Wildpaeoniensämlige bekommen. 1 gelbe Paeonia mloko habe ich ins Mittelbeet zur Kricke gepflanzt. Der purpurfarbene Sämling hat einen Platz im großen Beet bekommen. 2 kleine P. delavayi haben einen Platz beim Flieder am Grenzbeet direkt neben der Auffahrt bekommen und die dritte einen Platz neben der Terrassentür. 1 große P. delavayi hat neben der Mme Cornelissen und die andere einen Platz vor der großen Küchenrose bekommen. Die große P. veitchii hat einen Platz unter dem Zierapfel bekommen. So schöne Pflanzen
Inzwischen blühen auch einige Rosen, trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit Blattrollwespe und anderem Viehzeug.
Die Mashuas habe ich nun alle an die Westwand gepflanzt und endlich einige der Kübel im Vorgerten entleert. Die leeren Töpfe stehen nun auf der Ostseite und sind mit Chilis bepflanzt.
Aus den Beeten habe ich Nordischen Drachenkopf (Dracocephalum ruyschiana), Andorn (Marrubium vulgare), Aprikosenagastache (Agastache aurantiaca), Weinberglauch (Allium vineale), Aufrechter Ziest, Minze Hilary Sweet Lemon entfernt und auf den Kräuterhügel gepflanzt. Eine Stufe ist komplett mit Drachenkopfmelisse (Dracocephalum moldavicum) bepflanzt. Meine Lavendelagastache ist leider unter Geranium pyrenaicum erstickt.
Die Valence Dubois scheint sich das erste Mal so richtig wohl zu fühlen. Endlich beginnt sie zu blühen und hat mehr als 3 Knospen. Die Erinnerung an Brod hat auch die erste offene Blüte. Die bisher noch winzige Rose de Rescht war die erste, die mich im neuen Garten mit einer Blüte beglückt hat.
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May
30.05.2011 Der Kräuterhügel ist fertig gebaut
Den Kräuterhügel habe ich nun fertig gebaut. Damit ist der Schutthaufen verschwunden und der Haufen roter Bruchziegelsteine aufgebraucht. Der Hügel sieht noch etwas leer aus, da ich ihn erst teilweise bepflanzt habe. Mein Basilikum hat den Umzug nicht besonders gut überlebt, ich hoffe, es wird Überlebende geben. Bilsenkraut und Küstenlevkoje habe ich noch auf den Hügel gepflanzt und ich werde sicherlich einige der Kräuter aus dem Vorgarten umsiedeln.
Die erste blühende Rose, ist die Rose de Rescht, dicht gefolgt von der Mayor of Casterbridge, der unbekannten Pimpinellifolia und einer unbekannten gelben, die ich übernommen habe.
Das Unkraut darf weiter ungehindert wachsen, ich habe es im Prinzip nur ein paar Meter weiter verlagert. Mit dem regen haben auch die Schnecken den Garten erobert und ich muß dringend meine Bohnen schützen. Beim Rundgang durch den Garten, entdecke ich überall Mangoldsämlinge. Auch Süßdoldenbabys habe ich schon entdecken können und gestern habe ich noch 4 kleine Sämlinge vom Neuseeländer Spinat in das Gemüsebeet verpflanzt.
Stan, Polly und Jack haben sich inzwischen zu einer guten Gemeinschaft entwickelt und sind oft alle drei zusammen. Ein wirklich schöner Erfolg.
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21.05.2011 Das Unkraut wächst
Ich warte ungeduldig darauf, dass meine ersten Rosen blühen. Hinten am Kräuterhügel steht eine sehr große Rosa canina, die eigentlich den Garten verlassen sollte, aber ich freunde mich gerade mit ihr an. In der Obstbaumecke sprießen Brombeeren und Nelkenwurz und überall hat der Löwenzahn Samen angesetzt, den wir erst einmal durch mähen gleichmäßig verteilt haben.
Der Kräuterhügel nimmt inzwischen immer mehr Gestalt an. Die roten Bruch Ziegelsteine werde ich wohl alle aufbrauchen. Da ich die Woche noch Bananenminze, Erdbeerminze, Weinminze, Feigenminze und eine russ. Zitronenminze bekommen habe, sind gleich 3 Sorten auf dem Hügel eingezogen, zusammen mit Thymian, moldawischer Melisse, Bei Xuan Shen, Heiligenbasilikum und Basilikum Serrata, Tagetes lucida und Zitronenbohnenkraut.
Das Gemüsebeet ist jetzt soweit erweitert, das nun wenigstens ein weiteres Beet fertig gestellt ist. Gepflanzt habe ich gleich Weingartenlauch und Winterheckenzwiebel. Die Melone Brot von Babylon und der Kürbis Blue Hubbard sind ausgepflanzt. Da ich wieder von Bohnenkäfern befallene Bohnen hatte, sind nun die am stärkesten befallenen Stangenbohne Inca Pea und Feuerbohne Sunset trotzdem noch ausgesät. Aber auch weitere Bohnen, wie Dalmatiner, Dunaszigeti, Monstranzbohne, Indias Manteca, Kjems Pea Bean habe ich noch aussäen können, bevor es gewitterte.
In den Beeten habe ich nun endlich einige meiner clematisblühenden Akeleien wieder gefunden und die Terasse ist wieder um 3 weitere Platten gewachen. Wir schaffen es noch dieses Jahr!
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16.05.2011 Ein Kräuterhügel entsteht
Eine Woche ohne Garten und er sieht völlig verändert aus. Die späten Tulpen Elegance Lady, White Swan und Greensleaves blühen jetzt. Die violetten Königskerzen und 2 weitere Geranium Arten beginnen zu blühen.
An den Rosen sind etliche Knospen zu sehen und ich habe sicherheitshalber noch einmal einiges an befallenen Blättern und Knospen entfernt. Knospen sind auch an etlichen Rosen, die bei mir bisher noch nicht geblüht haben. Und durch den Umzug, habe ich wieder viele Verwechslungen, ich hoffe, es wird sich einiges aufklären. Ich bin schon äußerst gespannt.
Ein neuer Plan ist ausserdem gereift. Nachdem nun einiges vom Schutt weg ist, habe ich die Idee, den Streifen zur Pferdekoppel an der Nordseite mit Wildblumen bewachsen zu lassen. Das Projekt werde ich aber erst im nächsten Jahr angehen. Ein gemähter Zugang doll dann zur Sitzecke im Krickendickicht führen. Doch zunächst bin ich dabei den Kräuterhügel zu gestalten. Und obwohl er bei Weitem noch nicht fertig ist, konnte ich mich nicht beherrschen und habe schon einmal Thymian, Zitronenbergbohnenkraut und Drachenkopfmelisse in einige der Stufen gepflanzt.
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11.05.2011 Pflanzen bis der Arzt kommt
Naja, so schlimm war es nicht. Dennoch habe ich versucht sehr viel auszupflanzen, der Zustand in den Töpfen ist nicht mehr haltbar. So wurden zunächst einige der bewurzelten Rosenstecklinge ausgepflanzt. Die Tuscany hatte ihrem Unmut über den viel zu kleinen Topf schon einmal demonstriert, indem sie einfach mal zusätzlich nach unten herausgewachsen ist. Es war dringend Zeit, sie aus ihrem beengten Raum zu befreien. Der Steckling, bei dem es sich vermutlich um Excellenz von Schubert handelt, hat einen Platz am Zaun bekommen. Die Unbekannte Rose, die ich letztes Jahr direkt an die Fichte gepflanzt habe sieht ziemlich mausetot aus. Beim Ausgraben entdeckte ich aber doch noch einen frischen Trieb. Flugs bekam sie einen Platz an der Ostseite neben der Bank. Komplett zurückgeschnitten hoffe ich, dass sie sich wieder erholt. Die neuen Ausläufer der Gloire de France und Charles de Mills haben sich trotz Trockenheit mit täglichen Wassergaben gut erholt.
Von den Sämlingen habe ich Angelica büschelweise ausgepflanzt, einen Teil der Drachenkopfmelisse und der roten Melde, rote Zwiebel, chinesisches Vergissmeinnicht, Granat Kugellauch-Allium atropurpureum, Bronzefenchel, Bergkümmel, Chirchita-Achyranthes aspera, Leimkraut -Silene tamaranae und S. fimbriosa, Zitronenmonarde, Merck Dahlien und Verbenen Mix in den Beeten verteilt, Mirabilis in Kübeln untergebracht, einige Rosenkelchpflanzen an die Hauswand gesetzt. Das Gemüsebeet wurde um Erdmandeln, Kartoffeln und Bohnen (Favorit, Provider, Montd’Or und Karl Janks Weisse) bereichert. Meine neuen Duftpelargonien bezogen ebenfalls noch Plätze in den Beeten, damit die Pflanzen die Trockenheit besser in der Erde als in ihren Töpfen überstehen, während ich in Köln bin und sie zwar fürsorglichen aber unerfahrenen Händen überlasse. Ich mache mir schon Sorgen, wie mein Garten aussieht, wenn ich wieder zu Hause bin.
Auch wenn meine Rosen von der Bllattrollwespe geplagt sind, sieht es insgesamt ganz gut aus. Flieder und Akeleien blühen, beim Auspflanzen entdeckte ich direkt einen Eisenkrautsalbei und auch der neue weisse Lerchensporn blüht, bei dem es sich um Corydalis ochroleuca handeln könnte.
Nachdem ich die Nelkenwurzpflanzen in der Obstbaumecke einfach abgemäht habe ist es dort schon richtig idyllisch geworden. Zumindest von bestimmten Blickwinkeln aus gesehen. Aber meine Kaffe genieße ich dort schon gerne und auch die Katzen scheinen es dort zu mögen.
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02.05.2011 Totgeglaubte leben (doch) länger oder die Hoffnung stirbt zuletzt
Wieder einmal habe ich gelernt, dass Pflanzen, die Hoffnungslos aussehen, noch lebendig sein können. Zuerst ist Organo creticum und Thymian wieder ausgetrieben und nun sind kleine Blätter am dalmatinischen und am Purpursalbei zu sehen, obwohl ich beim Einpflanzen dachte, es wäre reine Zeitverschwendung, wenn da nicht dieser winzige Funken Hoffnung gewesen wäre...Ein Wunder habe ich heute auch entdeckt, als ich einen frischen Trieb bei der Indigo und Mrs. John Laing entdeckte. Wie gut, dass ich die Beiden für tot gehaltenen Stängel noch so reichlich gegossen habe.
Heute kam eine Sendung mit Hepatica nobilis und Hepatica transsylvanica an. Dafür habe ich noch einiges an Nelkenwurz ausgegraben, um die schönen Pflanzen gleich einzugraben. Ich freue mich schon auf nächstes Frühjahr mit Hepatica, Haselwurz und Bärlauch unter den Obstbäumen.
Der Pflanzenmarkt in Labenz war windig und ich habe mir Gesicht und Ohren verbrannt. Es war trotzdem schön und ich habe eine kleine Paul Ploton bekommen.
Im Garten beginnen die Geraniums zu blühen und immer noch beginnen einige Tulpen bei mir zu Blühen, obwohl die Zeit eher vorbei ist.
Dann gab es eine Überraschung bei unseren Katzen. Jack geht es mit seinen homöopathischen Mitteln richtig toll und Polly hat ihren Sicherheitsabstand schon auf 30-50 cm verringert. Aber Stan hat sich anfassen lassen. Von vorne darf die Hand noch nicht kommen, aber er genießt es schon kurze Zeit, gestreichelt zu werden.
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April
26.04.2011 Schwalbennest und Kopfsteinpflaster.
Unter Einsatz unseres Lebens haben wir die Schwalbennester angebracht. Der Fußboden auf unserem Boden ist sehr morsch und die Decke äußerst hoch. Die erste Leiter rutschte uns weg, bevor die Nisthilfe angebracht war. Wir haben es aber geschafft, nicht durch den Boden zu brechen und uns vorher von der Leiter zu retten. Mit der anderen Leiter klappte es besser. Damit die Schwalben die Nisthilfen finden, haben wir eine Luke aufgemacht und sind gespannt, ob die Schwalben rein finden. Nachdem wir Ihnen nun die Diele genommen haben und uns diese kleine laute Schar letztes Jahr auf dem Bau unterhalten hat, haben wir es als Pflicht angesehen, für Ersatz zu sorgen.
Und da wir nun beide mal frei hatten und uns im Laufe der Woche Gedanken über unsere Terrasse auf der Nordseite gemacht hatten, wollt ich doch beweisen, dass ich Recht hatte und vor unserer Terrassentür ein wenig Kopfsteinpflaster liegt. Selbstverständlich hatte ich recht, nur war das Pflaster teilweise von einer dünnen Teerschicht oder einer gut durchwurzelten Erdschicht bedeckt. Wir haben es aber weitestgehend frei gelegt und ich habe die Abschlussreihe zur Tür neu legen müssen. Mit genügend Kies war das überhaupt nicht so schwer.
Zum Osterfeuer haben wir die Brombeerranken im Feuerkorb verbrannt. Wieder ein großer Haufen weniger.
Die Leontine Gervais habe ich an die Hauswand neben dem alten Scheunentor gepflanzt, ein bewurzelter Polyantha Steckling hat einen Platz am Zaun auf der Ostseite bekommen und die vermutliche Blush Damask hat schon einmal das zukünftige Terrassenbeet auf der Nordostseite bezogen. Auch 3 der Kübel habe ich schon am Zaun untergebracht und mit Mirabilis longiflora bepflanzt, in der Hoffnung dieses Jahr Blüten bewundern zu können.
Beim Rasen mähen habe ich Wiesenschaumkaut entdeckt und jetzt drum herum gemäht. Leider habe ich im Gemüsegarten nicht viel geschafft. Dafür kann der Container diese Woche abgeholt werden und der restliche Schutthaufen ist soweit in Form gebracht und sortiert, dass ich nun langsam ein Kräuterbeet darauf errichten kann.
Die Zeit wird aber eng, ich habe noch etliches zu pikieren, sollte das Gemüsebeet fertig bekommen, die Terrasse fertig haben, Nelkenwurz und Brombeeren im Schattenbereich entfernen und noch vieles mehr, aber im Moment laufe ich der Zeit ein wenig hinterher. Außerdem gab es noch einige Pflanzen für den Frühjahrsmarkt in Labenz vor zu bereiten.
26.04.2011 26.04.2011 26.04.2011 26.04.2011
26.04.2011
19.04.2011 Im Blütenrausch
Der Container füllt sich schnell und ich hege Hoffnung, auch dort irgendwann einen schönen Garten zu haben. Angefangen habe ich schon einmal in der Ecke mit den Haferschlehen und dort eine Rugosa gepflanzt.
Im Gemüsegarten habe ich Möhren ‚Cosmic Purple’ gesät und die wenigen Kartoffeln Cusoi und Parli (je 3 Knollen), die mir die Mäuse gelassen haben gelegt. Bis auf wenige Ocas sind jetzt auch fast alle in der Erde. Und sogar ein Teil der Beete ist mit Steinen abgegrenzt. An den Eingangsbereich des Gemüsegartens habe ich Buchsbaum gesetzt. Währen ich am Arbeiten war, hörte ich es irgendwann in einer Lautstärke Summen und Brummen, dass ich dachte, ich wäre in einem Bienenstock. Die Wildkirsche blüht und ist so voll mit Tierchen, dass der ganze Baum scheinbar summt und brummt.
Im Vorgarten habe ich ein wunderschöne Narzissensorte entdeckt. Ich vermute, die ist schon im Garten gewesen. Sie hat mehrere Blüten an einem Stiel. Aber auch die ersten Tulpen beginnen jetzt bei mir zu blühen. Die kleinen Wildtulpen habe ich leider überall im Beet verteilt. Ich weiß nur noch nicht, ob ich die wieder ausgrabe , oder jetzt erst einmal lasse.
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11.04.2011 Gemüsegarten, Schutt und Frühling
Auch wenn es inzwischen wieder regnet, war es am Wochenende ein richtig sommerliches Gartenwetter. Aus Belgien habe ich wieder eine Oca Knollen bekommen und ich strenge mich an, den Gemüsegarten fertig zu bekommen. Die Gruß an Labenz im Gemüsebeet habe ich wieder ausgegraben und statt dessen die Kindergarten Alba dort eingepflanzt. Die Gruß an Labenz hat jetzt einen Platz auf der anderen Seite des Hauses. Dort brauchte ich eine Rose, die auf keinen Fall Ausläufer bildet. Insgesamt geht es langsamer als ich wollte vorwärts mit dem Gemüsebeet und die Brennesseln nehmen mehr Platz in Anspruch als ich dachte, aber es wird.
Unser Container, der Mitte der Woche geliefert wurde ist schon halb gefüllt und ich freue mich schon wahnsinnig, wenn ich endlich einige Berge weniger Schutt ansehen muß. Ich brauche auch dringend den Platz, um noch die ein oder andere Pflanze unter zu bringen. Aber der jetzige Anblick ist einach zum Heulen.
Das wunderbare Wetter die letzten Tage und eine Gesprächsrunde haben den Wunsch nach Wildpaeonien in mir geweckt und ich hoffe im nächsten Jahr einige dieser wunderbaren Schönheiten in meinem Garten bewundern zu können. Welche Paeonien den bisherigen Umzug gut überstanden haben und ob ich Blüten habe, wird wohl eine Überraschung werden.
Im Vorgarten habe ich auch diese wunderbaren weis gefransten Narzissen entdeckt. Die Sumpfdotterblume hat dort ebenfalls einen Platz in ihrer Waschschüssel bekommen. Polly schlich derweil in meiner Nähe umher und unsere Meerschweinchen hatten ihren ersten Tag an der frischen Luft und Bekanntschaft mit einer viel größeren Tiergattung getroffen...
10.04.2011 10.04.2011 10.04.2011 10.04.2011
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08.04.2011 Ja ist es denn schon Weihnachten?
Im Laufe der Woche haben wir unseren Wasseranschluss für den Garten bekommen und der Container für den Bauschutt ist da. Nun werden wir endlich einen großen Teil Müll los. Wie mich das freut.
Stück für Stück bringe ich Pflanzen von der Fensterbank nach draussen. Dafür habe ich mir eigens einen Frühbeetkasten gemauert. Das scheint den Pflanzen auch gut zu bekommen.
Im Supermarkt konnte ich eine gefüllte Primel (Primula Balerina nectarine) ergattern. Ein Schnäppchen war es nicht, dafür ist sie wirklich hübsch. Einige junge Lerchenspornpflänzchen haben den Weg zu mir gefunden und sind auch sofort eingepflanzt.
Eine nette Gärtnerin konnte im Taunus bei einem Gemüsehändler sehr große Mashua und Oca Knollen erwerben. Die längste Mashua ist 17 cm lang! Da ist den Verdacht habe, das Meine Apios den Umzug nicht mitgemacht hat, bzw. die Knollen verloren gegangen sind, hat mir eine Gärtnerin außerdem noch einen Satz Knollen und ein gut bewurzeltes Teilstück ihrer Jiagoulan Pflanze geschickt, die auch sofort einen Platz an der Hauswand gefunden hat.
. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie nett und hilfsbereit viele Gärtner untereinander sind.
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03.04.2011 Regen und neue Errungenschaften
Nachdem sehnsüchtig mildes Wetter und Frühling herbei gesehnt wurde und wir in den letzten Wochen mildes Wetter hatten, freue ich mich jetzt über den Regen, es war schon fast etwas zu trocken.
Im Laufe der vergangenen Woche habe ich eine Kiste voller Schneeglöckchen bekommen, die ich gerade im Garten verteile und circa 20 Bärlauchzwiebelchen, die einen Platz am Fuße eines Apfelbaums gefunden haben. Jetzt warte ich noch auf Haselwurz und eine gefüllte Primel. Die erste Tulpe blüht in meinem Garten und die Hyazinthen beginnen zu blühen.
Im Vorgarten habe ich direkt an der Pforte jetzt die Gallica officinalis, Ysop und Thymian gepflanzt, und hoffe, dass die mit dem mageren Boden dort auskommen. Erinnerung an Brod hat einen Platz an der Hausecke bekommen und einer der Rosensämlinge hat einen Platz an der Hauswand bekommen.
Die wieder entdeckte Limonenminze Hilary Sweet Lemon treibt aus und ist jetzt direkt neben der Terrassentür. Eigentlich versuche ich immer, wenn ich von der Arbeit komme, noch 1 oder 2 Töpfe zu identifizieren, versuche einen Platz im Garten dafür zu bekommen und pflanze sie auch gleich.
Bei meinen Gartenarbeiten konnte ich einen Zilpzalp sehen. Mein erster, ich wusste vorher nicht einmal, dass es einen Zilpzalp gibt.
Am Wochenende konnte ich einige Tomaten pikieren, eigentlich schon viel zu spät. Versuchsweise habe ich auch schon einige Jungpflanzen in meinem neu gebauten Frühbeet unter gebracht.
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March
26.03.2011 Das Kreuz ächzt, aber der Gemüsegarten beginnt
Stück für Stück entferne ich Folie und grabe die Quecke darunter aus. Die Rose Gruß an Labenz hat ebenfalls einen Platz im Gemüsebeet bekommen, die ersten Oca Knollen liegen im Beet und die 6 Korn einer türkischen Saubohne.
Beim Rundgang durch den Garten habe ich einen überlebenden Wiesensalbei, Echinacea und Arnika entdeckt – ursprünglich tot geglaubte.
Wieder einmal habe ich eine Idee. Nachdem ich den „gefallenen Apfelbaum“ weitestgehend von Brombeeren befreit habe, kommt die Schönheit dort erst zur Geltung. Dieser Bereich hat etwas Magisches. Ich werde dort noch die Nelkenwurz und restlichen Eschen entfernen, sowie die Brombeeren ausgraben. Der große Komposthaufen wird noch abgetragen und dann möchte ich dort ein naturnahes Gebiet anlegen. Haselwurz bekomme ich nächste Woche. Geplant sind dort Buschwindröschen und andere Anemonen, Schlüsselblumen, Leberblümchen, Wildtulpen, Dichternarzissen, Sanikel aber auch Knabenkraut oder Netzorchideen möchte ich dort gerne ansiedeln und sich selbst überlassen.
Aus Ziegelsteinen und 2 alten Glastüren aus einem Schrank habe ich an der Hauswand einer Art Frühbeet errichtet. Morgen werde ich es von innen mit Folie oder Schaumstoff auskleiden und einige der pikierten Sämlinge dort unterbringen. Ich brauche dringend Platz auf den Fensterbänken.
Jack lässt sich seit einigen Tagen streicheln. Stan ist das nicht geheuer und er versucht dann schon mal halbherzig, sich an Jack zu reiben. Er kommt aber gerne, um mir beim Arbeiten zuzusehen, oder sich in meiner Nähe zu sonnen. Polly bleibt immer noch auf Abstand.
24.03.2011 24.03.2011 24.03.2011 24.03.2011
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24.03.2011
19.03.2011 Frühlingsboten
Obwohl ich eigentlich gefüllte Primeln wollte, konnte ich ein farblich aussergewöhnliches Schätzchen entdecken und Pflanzen. Die Tulpen schieben sich aus der Erde und auch die Helleborus hat sich soweit erholt, dass sie Blüten ansetzt. Aber nicht nur Winterlinge, sondern auch Schneeglöckchen und Krokusse habe ich in diesem Garten übernommen und darf sie auch schon bewundern.
An Töpfen konnte ich nur wenige leeren. Die Aimable Rouge hat einen Platz am zukünftigen Gemüsebeet bezogen, ein unbekannter Rosen Ausläufer und die Süßdolde sind im Schattenbeet eingepflanzt. Das Leben in Kisten ist für die Topinamburknollen nicht wirklich schön und nachdem ich mehrere Schubkarren Rasen und Brennnessel abgefahren habe, konnte ich auch die letzten Knollen einpflanzen.
Um vorne weiter etwas Ordnung zu bekommen, habe ich noch 2 Buchsbäume eingepflanzt und ein paar der Steine nach hinten geschafft, um dort ein Beet abzutrennen.
Auf den Fensterbänken warten noch etliche Pflanzen darauf pikiert zu werden und ich konnte die Tomaten Cerise Green Grape, De Berao schwarz, Noire de Crimee, einzelne Chilis und die Rosenkelch Pflänzchen pikieren.
Tagetes lucida, chinesischer Salbei und Wiesensalbei habe ich ausgesät und einige der Oca Knollen gelegt.
Die Rose Frl. Octavia Hesse hat einen Platz an der Glaskirsche bekommen, ob es dort hell genug ist, kann ich noch nicht beurteilen. Im Zweifel muß ich sie später noch einmal umpflanzen. Auch ein unbekannter Ausläufer ist zusammen mit der Mojitominze auf das Gemüsebeet an der Terasse gewandert.
Mutigerweise haben wir die Olive nach draussen geschaffen. Sie wird sicherlich einen Sonnenbrand bekommen, aber das ist besser, als das Leben im dunklen Stall.
Die Katzen genießen die Sonnenstrahlen und räkeln sich genüsslich auf den sonnigen Fleckchen.
19.03.2011 19.03.2011 19.03.2011 19.03.2011
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19.03.2011
13.03.2011 Es ist warm
Das erste milde Wetter. Nur an wenigen Stellen ist der Boden noch gefroren und an schattigen Stellen sehr kalt.
Auf der Westseite, wo das zukünftige Gemüsebeet hinkommt, habe wir an der Hauswand ein kleines erhöhtes Beet angelegt. Es ist dort nicht sehr sonnig, aber die Allium Arten (Weinberglauch, Winterheckenzwiebel, Rocambole) sind dort erst einmal bis das eigentliche Beet fertig ist eingezogen. Die Rose „Michaelas Unbekannte“ hat schon ihren Platz am Ende des Gemüsebeets eingenommen. Die rote jap. Petersilie habe ich auch in das provisorische Beet gepflanzt, bin aber eher am Zweifeln, dass in dieser Pflanze noch Leben steckt. Der Oregano creticum sieht auch eher tot als lebendig aus und ich werde diese Beiden wohl wieder aus dem Samen heranziehen.
Im Vorgarten auf der Südseite habe ich ordentlich aufgeräumt. De Zinkwannen und große Behälter ausgeleert und nach hinten gebracht. Die Blush Hip hat einen Platz an der Pferdekoppel unter dem Birnenbaum bekommen. Ob es ihr zu schattig dort ist, wird sich sicherlich noch heraus stellen. Nach den „Aufräumarbeiten“ stehen immer noch haufenweise Töpfe mit Pflanzen umher, die das Bedürfnis nach Freiheit verspüren. Ich konnte nun aber ein weiteres Beet an der Hauswand anlegen. Ein bewurzelter Steckling der Belle Vichioise, einen Versicolor xYork and Lancester Sämling, Eau de Cologne Minze und einige andere Pflanzen, von denen ich bei einigen glaube, dass sie den Winter im Topf nicht überlebt haben. Doch manchmal täuscht man sich gewaltig und mit Glück lebt der ein oder andere tot geglaubte Kandidat doch noch . Schlüsselblumen und Veilchen fand ich noch und habe sie schnell eingepflanzt und eigentlich dachte ich, nun sind richtig viele Töpfe weg, aber das ist immer noch nicht zu sehen. Der Vorgarten sieht immer noch aus wie ein Schlachtfeld.
In den Nächsten Tagen wird auch endlich ein Teil des Bauschutts weggefahren und mein Vater und Bruder sind wieder da uns sägen Holz, so dass wir hoffentlich bald auch unsere Müllberge reduzieren können und ich auch dort damit beginnen kann zu pflanzen.
13.03.2011 13.03.2011 13.03.2011 13.03.2011
13.03.2011
07.03.2011 Und der Boden ist immer noch nicht offen....
Das ist wirklich ein heimtückisches Wetter. Die Sonne lockt, die Temperaturen sind so mild, dass mitunter nicht einmal die Jacke notwendig ist. Da lacht mein Gärtnerherz und klemmt sich den Spaten unter den Arm. Doch ach wie groß ist die Ernüchterung, dass der Spaten nicht in die Erde will. Mühsam habe ich also einige frisch zugesandte weisse Lerchensporn Pflänzchen eingegraben. Und schon einmal ein paar Töpfe am weissen Beet positioniert (falls das Wetter doch noch besser wird)
An der Hauswand komme ich schon gut in die Erde, also werden dort kurzerhand die Narzissen eingegraben (auch wenn sie ursprünglich ins gelbe Beet sollten). Doch ich lechze nach Blüten in diesem Gartenchaos und werde ungeduldig. Das ist nicht gut. Die Jean Lafitte bekommt einen Platz neben der Terrassentür. An der Südseite unter den Küchenfenster ist ebenfalls noch Platz. Dia ich endlich die Rosenmonarde wieder gefunden habe, zieht diese dort ein. Eine unbekannter Rosenausläufer, ein 2 Jahre alter Sämling, Siebenbürgen Salbei und viele Thymianarten, die im Moment mehr tot als lebendig aussehen..
Etwas gefrustet, dass ich die Clematis nicht pflanzen kann, weil meine zukünftige Terrasse immer noch ein Schlachtfeld ist, versuche ich gefrorene Erdschollen zu lösen und stelle schon mal einen Eimer Sand bereit, damit die Terrassenplatten gelegt werden können. Aber der Boden ist einfach zu hart und ich gebe auf.
Auf dem zukünftigen Gemüsebeet verteile ich 3 Schubkarren Heuschnitzel und hoffe, damit einiges vom Unkraut zu unterdrücken. Insgesamt habe ich viel angefangen und immer noch nicht wirklich viel geschafft. Aber das Brombeerdickicht ist bis auf einzelne Ranken entfernt. Die Katzen erfreuen sich daran und Polly tollt im Apfelbaum umher, oder balanciert auf dem nun freien Zaun entlang. Die geduckte Haltung hat nachgelassen und Stan und Polly wirken gelassener, genießen die Sonnenstrahlen und sind inzwischen sogar schon von Besuchern unbeeindruckt. Nur Jack ist lieber unbeobachtet draussen. Unser 4. Gast, den ich schon als "Der Russe" bezeichnet habe, soll wohl Mikesh heissen und ich habe ihn endlich einmal vor die Linse bekommen.
07.03.2011 07.03.2011 07.03.2011 07.03.2011
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01.03.2011 Schnäppchenjagd und Brombeeren
Ich gestehe, es war mir zwischendurch viel zu kalt, um draussen etwas zu tun. Letztes Wochenende habe ich mich aber noch einmal aufgerafft und bis auf wenige Ranken weitestgehend alle Brombeerranken aus dem Apfelbaum gezogen. Wie immer habe ich mir trotz dicker Arbeitshandschuhe Dornen aus den Fingern ziehen können, aber das gehört eben dazu.
Die ersten Winterlinge blühen noch im Schnee und ein Schneeglöckchen lässt auch schon Blüten erahnen. Leider hat der letzte Kälteeinbruch aber meinen Helleborus zu schaffen gamacht. Dafür habe ich mir aber bei Penny eine zum Schnäppchenpreis ergattern können. Heute kamen noch Morus nigra (schwarze Maulbeere), Heidelbeere und eine schwarze Apfelbeere dazu. Für je 1,99.
Unser Eichhörnchen hat jetzt die Futterstation für unsere Vögel entdeckt. Und wo es diese Tage wieder etwas milder wird, halten sich die Katzen auch wieder mehr draussen auf. Nach dem Stress mit unserem 4. Besucher, hat sich in den letzten Tag wieder alles etwas beruhigt und selbst Jack wirkt inzwischen richtig entspannt. Anfassen lassen sich alle noch nicht, aber sie reagieren schon ziemlich gut auf die Stimme und Stan und Polly haben mich beim Arbeiten im Garten entweder beobachtet, oder sogar verfolgt.
Aber ganz faul war ich nicht, ich habe vieles ausgesät und auch schon einiges pikiert.
01.03.2011 01.03.2011 01.03.2011 01.03.2011

February
17.02.2011 Wenig Zeit und noch einmal ziemlich kalt
Nachdem viele Gärtner meinten den Frühling schon in greifbarer Nähe zu haben, ist es doch noch einmal reichlich kalt geworden mir immer wieder etwas Schnee. Im Garten habe ich überhaupt nichts mehr gemacht, obwohl ich immer noch das Brombeerdickicht gerne ausschneiden würde.
Gestern Abend habe ich bei diesen winterlichen Temperaturen im Stall eine Fledermaus fliegen sehen. Ich habe mir mein Anliegen im Stall also verkniffen und das Licht schnell wieder ausgemacht. Das scheint wohl hin und wieder mal vorzukommen, dass Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf aufwachen und dann sogar Orte wechseln. Ob die nun bei uns im Stall oder auf dem Heuboden ihren Winterschlaf halten, oder sich nur verflogen hat, weiß ich nicht, ich hoffe aber, dass sich welche ansiedeln, trotz Katzen.
Stan ist inzwischen schon eigentlich der zutraulichste, auch wenn ich es noch nicht gewagt habe, ihn anzufassen.
Die neue Vogelstelle ist nun auch relativ Katzensicher und wird immer wieder von unserm Eichhörnchen besucht.
Um mir die Zeit zu vertreiben, habe ich schon einiges ausgesät. Das Zitronenbohnenkraut wohl zu früh, Chili dafür ev. zu spät.

January
31.01.2011 Alle meine Viecha und der Aussaatplan
Der Vorsatz, die Brombeerhecke zu entfernen ist immer noch nicht in die Tat umgesetzt. Doch nachdem die Katzen jetzt das Fenster als ihren Ein- und Ausgang akzeptieren, habe ich heute den Futterplatz etwas Katzensicherer gestaltet.
Ausgesät habe ich vereinzelt immer wieder einzelnes Saatgut, ich versuche mich aber zu beherrschen, den für viele Aussaaten ist es einfach zu früh.
Mit etwas Glück bekomme ich einige Oca Knollen aus Neuseeland und aus Peru. Ich bin sehr gespannt.
Um einiges einfsch besser zu Überblicken versuche ich mir wieder meinen groben Aussaatplan zu erstellen, den ich immer mal wieder ergänzen oder verändern werde.
Anfang FebruarMitte FebruarEnde Februar
Chili, Sidakraut, Tagetes lucida (kalt) Tomate de Berao, Black Krim (Blutwursttomate), boliv. Obsttomate, Cerise green grape, Salvia verbenacea und lyrata, Muskatellersalbei
Anfang MärzMitte MärzEnde März
Zitronenmonarde, Ulluco, Mashua geschützt nach draussen, Campanula Mix (Freiland)
Oca nach draussen je nach Witterung, Ullucu ziehen, Mohn Malve Küsten Levkoje, chin. Vergissmeinicht (Freiland), Rettich und Radies (Freiland) Stachys (Freiland), Verbena bonariensis, Verbena hastata
Anfang AprilMitte AprilEnde April
Lupinus mutabilis (Freiland), Cerinthe major, Inka Gurke, Melone, Melisse, Benedictdistel (Freiland), Mitsuba (Freiland), Kardy, Silene, Bilsenkraut (Freiland) Zucchini, Gurke, Kürbis, Bsilikum, Amaranth, Moldawische Melisse (Freiland) farbiger Mangold (Freiland geschützt), Kartoffeln (Freiland), Salate (Freiland), Tagetes (normale), Bohnen mit Schutz ? ev. auch später
Anfang MaiEnde Mai
Oregano, Ysop, Achyranthes, Scrophularia, Sonnenblume Bohnen
31.01.2011 31.01.2011 31.01.2011 31.01.2011
31.01.2011
25.01.2011 Bohnenporträts und die Post ist da
Ich versuche fleißig zu sein, und Bohnenporträts zu erstellen. Nach einigen technischen Schwierigkeiten habe ich den Bogen jetzt wohl raus und meine ersten Bohnenporträts auf der neuen Hortipedia eingestellt. Es ist meines Wissens die erste wirkliche Bohnendatenbank und ich freue mich, dass Astrid mir auch Fotos zur Verfügung gestellt hat.
Buschbohne Nassau
Meterbohne/Spaghettibohne
Buschbohne Mooreskraft
Buschbohne Purple Teepee
Buschbohne Perfect
Buschbohne Schwarze Mercedes
Buschbohne Winnetou
Stangenbohne Berner Butter
Stangenbohne echte Kipfler
Stangenbohne Blaue lothringer
Stangenbohne Julifreude
Buschbohne Pepa de Zaballo
Stangenbohne Blauhilde
Buschbohne Junin
Die Post hatte heute außerdem noch einige Überraschungen parat. Meine Bestellung von rareplants ist angekommen + Aeonim hierrense und Astrid hat mir ein riesengr0ßes Päckchen mit verschiedenen Topinambursorten, Mashua, Ocas, Elefantenknoblauch und Samen (Bergkümmel-Laserpilatum siler, Dahlia merkii, Apamarga-Achyranthes aspera, Bai Xuan Chen-Scrophularia buergeriana) geschickt.
Da mein Gemüsebeet noch nicht hergerichtet ist, habe ich Topinambur und Elefantenknoblauch zunächst in Kisten und Töpfe gepflanzt und draussen gleich einmal einiges gesichtet. Einige Töpfe mit nicht winterharten Pflanzen habe ich entsorgt. Die essbaren Zwiebelgewächse wie Winterheckenzwiebel, Weinberglauch, Etagenzwiebel und Rocambole sehen recht gesund aus und waretn nun im Gemüsebeet darauf ausgepflanzt zu werden. Die englische Minze habe ich dort eingepflanzt, die sieht arg mitgenommen aus. Eigentlich ist die aber sehr robust. Ein paar kleine Pflanzen wie blauen Veilchen, Schlüsselblumen und Verbascum phoenicum habe ich in das gelb-violette Mittelbeet gepflanzt.
Und als ich gerade am Zusammenpacken war, wer kam da um die Ecke und wollte nach Hause? Polly. Ich bin also kurz rein und habe sie gemütlich durch das Stallfenster nach Hause marschieren lassen. Einige Zeit später, ich war inzwischen schon wieder im Haus, saß Jack vor der Terassentür, um einen kurzen Blick rein zuwerfen.
25.01.2011 25.01.2011 25.01.2011 25.01.2011
24.01.2011 Die Freiheit ruft
Nachdem ich mich gestern fast übergeben musste, als ich die Hinterlassenschaten unserer beiden Katzen teilweise beseitigt habe, haben wir ein Stallfenster aufgemacht. Da wir heute morgen Spuren entdeckt haben, scheint Jack das offene Fenster gefunden zu haben und weiß nun, wie er wieder rein kommt. Um Polly und Stan herauszulocken, habe ich sie zunächst von draussen gerufe. Als ich sicher war, dass sie mich sehen, wurden Leckerlies auf dem Fenstersims verteilt und ich habe mich hinter der Terassentür auf die Lauer gelegt. Polly ist die Mutigere und hat 3 sehr kleine Ausflüge unternommen. Stan hat das Ganze lieber vom Fenstersims aus beobachtet. Ein guter Anfang, ich hoffe, sie erkunden heute Nacht die Gegend und werde in Zukunft draussen ihr Geschäft erledigen... Jack hat uns auch einige Sorgen gemacht, aber gestern Abend ist er draussen dann zum Fressen gekommen. Er hat es irgendwie geschafft, aus dem Stall auszubrechen.
Etwas fleißig war ich trotzdem und habe einiges an Saatgutbestellungen zur Post gebracht und eine neue wunderbare Tauschliste entdeckt, für die ich nun erst einmal meine Portionen fertig mache und meine Wunschliste.
Nachtrag:
Stan hat sich in der Dämmerung getraut und dafür gleich den Vorgarten einmal komplett umrundet und danns chnell wieder in den sicheren Stall. Für ein Foto war es leider schon zu dunkel.
24.01.2011 24.01.2011 24.01.2011
22.01.2011 Aussaaten und ein Bonsai
Heute Nacht ist es wieder kälter geworden. Ich habe nun die letzten Kaltkeimer (verschiedene Allium Arten, Angelica und Küchenschellen) ausgesät und das Aussaattagebuch 2011 vorbereitet. Die ersten Saaten haben ihren Platz auf der Fensterbank erobert. Kreta Cistrose und die einjährige Kletterpflanze Rosenkelch.
Im Badezimmer habe ich einen kleinblättrigen Ficus umgetopft. Ursprünglich eine Büropflanze von Spinnenmilben befallen und völlig blattlos ist er nun durch seinen Wuchs ideal als Bonsai geeignet. Nur gefällt mir das Blau der Schale im Badezimmer nicht. Er wird wohl ins Wohnzimmer umziehen.
Meine erste Samenbestellung von raraplants sollte diese Woche eintreffen:
1 x Romneya coulteri (Weißer Strauchmohn), 1 x Allium Kultivare & Arten - 46er Mischung, 1 x Campanula Cultivare und Arten - 39er Mischung, 1 x Matthiola tricuspidata (Küsten Levkoje), 1 x Dioscorea caucasica (Kaukasus Yamswurz), 1 x Calirrhoe bushii (Bushs Mohnmalve).
Im Urlaub wollen wir endlich versuchen das Brombeerdickicht zu entfernen.
22.01.2011 22.01.2011 22.01.2011
15.01.2011 Wenn der Boden offen ist....
Ein idealer Tag, um draussen etwas zu tun. Es ist lauwarm, der Boden offen und kein Regen. Die Gelegenheit habe ich doch direkt genutzt. Die Liguster Hecke habe ich von innen mit einem grünen Maschendraht präpariert, damit sie Hundesicherer ist. Davor hatte ich schon eine unbekannte Rose und Minette gesetzt und nun sind noch die Aimable Amie, Kazanlik und ein Sämling von Sabine G. dazu gekommen. Dazwischen und davor habe ich einfach ein paar der umherstehenden Pflanzen eingegraben. Campanula bononiensis, Salbeigamander, Eau de Cologne Minze,….
Jetzt wo meine Schubkarre wieder heil ist, habe ich auch den Berg Unkraut abgefahren und gleich eine Brombeere entfernt. Da ich nun wieder ein wenig Platz hatte, konnte ich auch die Rosen Aurelia barberi und 2 kleine Ausläufer der Mrs John Laing eingeraben.
Am Tor habe ich auch endlich den Erdhaufen um den Poller geschippt und eine kleine Rose eingepflanzt. Wahrscheinlich die Aldi Rose.
Die Lagerung der Blumenzwiebeln im Stall eignet sich als Provisorium, aber die Zwiebeln sind auf jeden Fall besser in der Erde aufgehoben. Bis auf eine Kiste habe ich also die Blumenzwiebeln alle noch eingegraben und auch die ausgesäten Kalkeimer draussen aufgestellt. Hört sich beim Schreiben irgendwie wenig an, aber der Boden ist sehr matschig und ich habe hinterher selbst wie ein Stück Lehm aus meinem Garten ausgesehn.
15.01.2011 15.01.2011 15.01.2011
09.01.2011 Was für eine unglaubliche Überraschung
In wenigen Tagen ist der Schnee komplett weggetaut und bringt damit auch das Chaos draussen wieder zum Vorschein. Also wollte ich einige leere Töpfe und Eimer wegzuräumen. Wo ich denn schon draussen war habe ich gleich neue Folie auf dem Rasen ausgelegt, um die Quecke zu unterdrücken und dort im Frühjahr besser den Boden bearbeiten zu können.
Beim Auslegen der Folie ging ich so an meinem Oca Beet vorbei. Bei der Oca Ernte im Dezember, hatte ich es nicht geschafft, alle auszugraben, der Winter kam einfach zu schnell. Und da mir die gesamte Ernte im Stall erfroren war, habe ich die letzten Knollen draussen auch aufgegeben. Trotzdem habe ich heute nachgeschaut. Und was soll ich sagen, die sahen wunderbar aus, ich habe alle ausgegraben und sogar noch eine Mashua Pflanze mit einigen wenigen Knollen. Gute 6 Farben sind es wohl, die jetzt erst einmal auf Zeitungspapier im Wohnzimmer getrocknet und dann noch einmal nach Farben sortiert werden.
Was für ein Glück. Ich hatte vor der Ernte noch einmal eine wirklich dicke Schicht Erde und Heuschnitzel auf die Pflanzen gekippt. Das scheint zusammen mit der Schneedecke ein wirklich guter Schutz gewesen zu sein.
Einige Mashua Knollen und eine Sorte Knollen hatten kleine Erfreirungen, die ich einfach abgeschnitten habe. Mitten zwischen den Oca Knollen kam sogar noch eine Kartoffel Titicacasee zum Vorschein. So wird also zu guter Letzt doch noch alles wieder gut.
Unsere Vogelstation ist inzwischen ziemlich wenig besucht, aber dieses Wochenende konnte ich einen Gartenbaumläufer und eine Sumpfmeise ausmachen.
11.01.2011 11.01.2011 11.01.2011
05.01.2011 Der Gemüsegarten wird geplant
Außer immer noch Saatgut zu sortieren, ist im Moment nicht viel zu tun. Die letzten Blumenzwiebeln sind nun in Kisten und Schalen mit Erde im kalten Stall untergebracht.
Meinen Gemüsegarten habe ich schon auf Papier entworfen. Das halbrunde Beet, welches ich in diesem Jahr als Oca Beet genutzt habe, wird zum Gemüsebeet umfunktionert. An die Stallwand möchte ich Stangenbohnen setzen und eine Rose, Sowe Minzen, Salate, Neuseeländer Spinat, Buschbohnen und die Einzelexemplar meiner Kartoffeln Cusoi und Parli. Amaranth, Baumspinat, Zuckerwurzel, Neuseeländer Spinat, Monarden sollen die Beete bereichern.
Dafür wird ein breiter Weg durch den Gemüsegarten geplant und bis zur Pferdekoppel denn 2 große Gemüsebeete, die Durch einen weiteren kleineren Weg Richtung Koppel getrennt werden. Zur Pferdekoppel hin sollen die beiden Beete mit jeweils einer Rose enden. Oich dachte an die Chloris und Michaelas unbekannte.
In einem weiteren Beet möchte ich auf die Kartoffeln vom Titicacasee vermehren, begleitet von farbigem Mangold, Basilikumminze, Süßdolde, Bohnenkraut, Mojiominze, Blutampfer und Glockenblumen. Das letzte Beet wird mit farbigen Möhren, bunten Radieschen, Zuchhini und Zwiebeln bepflanzt. Statt einer Buchsbaumhecke möchte ich die Beete mit verschiedenen Kräutern säumen. Das Möhrenbeet soll an einer Seite gerahmt werden von Weinberglauch, Winterheckenzwiebel, Rocambole,...
Jetzt muß ich nur noch rechtzeitig die Beete fertig machen, um das Gemüse dort auch anpflanzen zu können....
Im Urlaub Ende Januar beginnen wir erst einmal damit, die Brombeeren zu entfernen, damit wir später keine Vögel beim Nisten stören.
Die Wurzelstöcke müssen dann, wenn es frostfrei ist ausgegraben werden.
02.01.2011 Das neue Jahr beginnt früh
Das neue Jahr hat begonnen und ich war direkt fleißig.
Im Dezember hatte ich noch Blumenzwiebeln im Baumarkt gekauft. Für 1,- Euro die Tüte konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Heute habe ich die Zwiebeln nun in Schalen mit Erde gelegt und in den Stall gestellt.
lilienblütige Tulpe - elegance Lady
viridiflora Tulpe - groenland
viridiflora Tulpe - formosa
gefüllte Tulpe - casablanca
Ranunkel - MIrabelle vert
Anemonen - blaue und weisse
Jetzt habe ich in den nächsten Tagen noch einige Narzissen in Erde zu versenken und kann nur hoffen, dass die Überwinterung der Knollen so funktioniert.
Die Winterlandschaft ist schön anzusehen und taucht alles in romantisches Licht. Die Vogelstation wurde eigentlich gut besucht, bis eine Amsel gerissen wurde. Seitdem ist es dort recht verhalten. Wir werden wohl mehr zum Aufhängen einkaufen müssen.
03.01.2011 02.01.2011 02.01.2011 02.01.2011
02.01.2011

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