www.CarpeDiem-living.de 
Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

Über den Reiter "Anzucht", sind teilweise die verschiedenen Wachstumsphasen der Anzucht zu finden, wenn ich die Pflanze selbst schon einmal gezogen haben.
Ich habe auch dazugeschrieben, wann und wo ich sie ausgesät habe. Das muß jedoch nicht immer ein Maßstab sein, denn viele Pflanzen, die ich im Zimmer vorziehe,
sind auch sehr gut im Freiland oder Kaltgewächshaus anzuziehen.

Pflanzenportrait   Anzucht  
 
Salvia tiliifolia (tiliaefolia ) Salbei, lindenblättriger
Herkunft: Mexico/ Mittel- oder Südamerika
Der Name tilifolia leitet sich vom lat. Namen der Linde ab und lässt auf die Form der Blätter schließen.
1794 wurde die Pflanze erstmalig durch den Botaniker Martin Henrichsen beschrieben. In warmen Ländern breitet sie sich rasch aus und bildet fast invasiven Charakter.
Diese Arte wird auch als Tarahumara Chia bezeichnet, ebenso wie Salvia hispanica. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Arten vermischt wurden, die Quellen von S. hispanica oder S. tiliifolia sprechen.
Seit 1997 ein 52 Tarahumara Indianer ein 100 Meilen Renenn in Kalifornien gewonnen hat ist der Name Tarahumara geläufig. Bei den Tarahumara gehört Chia zu den Grundnahrungsmitteln. Aufgrund des Gehalts an Antioxidatien, Omega 3 Fettsäuren, Mineralstofen und Vitaminen ist es eine gute Sportlernahrung und wird heutzutage auch schon als Unterstützung bei Diäten angeboten. Die alten Azteken wussten schon die Wirkung dieses Getränks als Hydrat zu nutzen.
Auch Tarahumara Chia oder Lindenleaf Sage genannt.
Anbau/Anmerkung: Durchlässige Erde und sonnige Standorte werden bevorzugt.
Die Anzucht ist einfach. Obwohl die Blüten eher unscheinbar sind, sind sie reichlich und die Pflanzen können als einjährige so manch unschöne Lücke im Garten füllen.
Im ersten Jahr (2010) habe ich diese Art auf der Fensterbank ausgesät und vorgezogen. Im Folgejahr (2011) hat sich der Salbei munter selbst im Garten ausgesät und auch die Schneckenangriffe auf die Beete prima überstanden. Scheinbar mögen die Schnecken die Jungpflanzen nicht oder die Campanulas waren einfach exquisiter.
Ernte: Die Samen können ab Spätsommer geerntet werden, wenn sie die Blütenhülsen bräunlich färben und beginnen trocken zu werden.
medizinische Verwendung: stärkend
Verwendung: Die Samen können angekeimt oder gemahlen als Backzutat verwendet werden. In Wasser eingeweicht ergeben sie eine gelatineartige Masse, können aber auch als Erfrischungsgetränk verwendet werden.
Das Laub kann als Gewürz oder Tee verwendet werden.
In Mexiko werden die Samen Geröstet oder gemahlen in Wasser gegeben. S entsteht eine gelartige Masse. Ein EL soll angeblich für 24 Stunden Energie reichen mit Zitronensaft verfeinert wird es als Getränk "chia fresca“ bezeichnet. In „alole“ wird Chia zusammen mit Mais (mehl) in Wasser gekocht und mit Honig, Piment und Chili gewürzt.
Vermehrung: An geschützten Orten sorgt diese Art reichlich für Selbstaussaat
Höhe/Breite: bis 1 Meter Blütezeit: Farbe: blau
Geruch und Geschmack: Charakter: einjährig



Eessbare bzw. Gemüsepflanze
DDuftpflanze
Mmedizinische Wirkung
SSchattenpflanze
TTeepflanze

Impressum: C. Metzger, Kontakt: garden (add) carpediem-living.de
Haftung: Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich für den Inhalt, denn man auf meiner Website finden kann, keinerlei Haftung übernehme. Mehr dazu >>