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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

 
Polygonatum odoratum Salomonssiegel, echtes oder wohlriechende Weißwurz
Herkunft: P. odoratun und P. multiflora werden in mehreren Quellen als Heilkraut genannt. Die in Kultur befindlichen Arten sind meist Hybriden aus den genannten Sorten, daher ist davon auszugehen, dass auch bei diesen Arten die Gleiche Heilwirkung vorhanden ist.
Schon (mindestens) seit dem 1. Jh. V. Chr. ist das Salomonssiegel als Heilkraut in China bekannt.
In Amerika werden die Arten P. pubescens und P. bittorum als Heilkraut, aber auch für okkulte Vodoo Zwecke (die Wurzel) verwendet. In freier Natur ist das Salomonssiegel eine sehr seltene Pflanze.
Das Wort Polygonatum setzt sich aus den griechischen Wörtern Poly wie viel und gonu wie Kniegelenk zusammen.
Anbau/Anmerkung: Was ich an dieser Pflanze besonders mag, ist zum einen der Name, der auf Etwas Besonderes schließen lässt, aber auch der schützenswerte Aspekt dieser Art. Sie wächst bei mir unter Bäumen und kommt vorzüglich mit schattigen Bereichen zurecht und die Schnecken lassen sie auch in Ruhe. Im Frühjahr erscheinen ihre gleichmäßig angeordneten weißen fast unscheinbaren Blüten.
Die ganze Pflanze strahlt ihr Alter und eine gewisse Erhabenheit aus.
Sie ist eine langlebige Staude, die Rhizome bildet.
Ernte: Die Rhizome werden im Herbst geerntet
medizinische Verwendung: In der chinesischen Medizin wird sie bei Herzkrankheiten, Tuberkulose, trockenem Husten und Hals und Diabetis verwendet.
In der westlichen Medizin wird sie auch bei Husten und gereiztem Magen verwendet. Äußerlich aber auch bei Hämorrhoiden, Verrenkungen, Brüchen und Verletzungen.
In der ayurvedischen Medizin gilt sie als verjüngendes Mittel und wird als Eine der Acht ashtavaraga genannten Wurzeln bei Unfruchtbarkeit, mangelnder Milchbildung, chronisch auszehrenden Krankheiten, Blutungsstörungen und Nierenschwäche verabreicht.
Verwendung: Als Tinktur, Salbei, Absud oder Pulver. Aber auch mit warmer Milch und ghee als Tonikum (in der ayurvedischen Medizin).
Vermehrung: Durch Teilung im Frühjahr
Höhe/Breite: circa 90 cm Blütezeit: Mai Farbe: weiss
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart S



Eessbare bzw. Gemüsepflanze
DDuftpflanze
Mmedizinische Wirkung
SSchattenpflanze
TTeepflanze

 


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