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Pflücke den Tag


NEWS: Das Gartentagebuch 2016 wird im 9. Jahr fortgeführt.

 
Pulmonaria officinalis Lungenkraut, echtes
Herkunft: Europa.
Im 16. und 17 Jh. Bestimmte die Signaturlehre das medizinische Denken. So ist es nicht verwunderlich, dass die gefleckten eiförmigen Blätter des Lungenkraus auf kranke Lungen hinweisen. 1656 beschrieb William Coles diese Theorie in The Art of Simpling.
Pulmonaria ist eng mit Symphytum verwandt und folglich ähnliche lebertoxische Wirkungen aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide.
Der Name Pulmonaria leitet sich wie vom lat. Pulmo für Lunge ab.
Anbau/Anmerkung: Lungenkraut ist pflegeleicht und vor allen Dingen eine wunderbare Schattenpflanze, die im zeitigen Frühjahr schon von rosa-blau blüht. Nach der Blüte bleiben die schönen gepunkteten Blätter nach, die ebenso dekorativ wirken.
Ernte: Im Frühsommer
medizinische Verwendung: Die beruhigende adstringierende und schleimlösende Wirkung wird bei Husten, Bronchitis und Asthma geschätzt, aber auch bei Hämorrhiden und Durchfall angewendet. In Kombination mit andern Pflanzen (Marrubium oder Ephedra) wird sie auch bei tuberkulösem Husten und Verschleimung der Atemwege verwendet.
Äußerlich bei Wunden und als Augenwasser.
Verwendung: In der Küche können die Blätter in Suppen und Salat gegessen werden.
Vermehrung: Die Vermehrung über Rhizome ist durch Teilung recht einfach.
Höhe/Breite: circa 25 cm Blütezeit: April/Mai Farbe: rosa-blau-violett
Geruch und Geschmack: Charakter: mehrjährig-winterhart



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