Carpe Diem - Lebe den Tag
ScanHaus Marlow 19./20.04.2008


NEWS: der erste Bericht ist eingestellt! NEWS: Endlich gibt es was aus 2009 zu lesen


 

ScanHaus Marlow 19./20.04.2008

Selbstverständlich haben wir es nicht geschafft, entspannt loszufahren. Die üblichen Kleinigkeiten, wie „Wo ist meine Hose....“ erschweren uns den Start. Besonders schade ist, dass Christopher nicht mit konnte, weil er am Freitag noch bei einer Trainingsfahrt gestürzt ist und Mittwoch der Bruch an der Schulter gerichtet wird. Gute Besserung! Das Wetter ist bei Ankunft sonnig, aber sehr stürmisch. Während der Fahrt wird mir denn klar, dass Marco direkt noch heute fahren will. Mit knurrenden Mägen kommen wir in Marlow an und begeben uns ohne Umschweife auf die Suche nach Essbarem. Während ich das Essen bestelle, hat Marco sich schon einmal umgezogen. Meine Frage, ob DAS denn gut sei (Lachs auf Nudeln, die er eigentlich nicht immer gut verträgt), so direkt vor dem Rennen meint er, dass sei schon in Ordnung.

Um 17:00 Uhr startet das Bergkriterium (Anmerkung des Autors: BERGE erzählt er mir immer, kann er nicht fahren). Vorher hat er sogar noch Zeit, die Runde abzufahren. Kopfschüttelnd berichtet er mir, dass ihm diese Strecke überhaupt nicht liegt. Während des Rennens erkenne ich schon, daß es hart ist und er platzt vom Hauptfeld ab, hält jedoch tapfer durch, was vielen dann doch nicht gelungen ist. Trotzdem endet der Tag sehr schön, der wir haben eine gemütliche Unterkunft, mit einem netten Hausherrn, der uns schon ein kuscheliges Feuer im Ofen zu unserer Ankunft angezündet hat....

Tag 2 wird optimistischer begonnen, schlimmer kann's nimmer mehr kommen....' und eigentlich sollte ihm das auch eher liegen. Mir bleibt erspart, ihn Runde um Runde mit verknifferem Gesichtsausdruck sehen zu müssen. Was mir leider nicht erspart bleibt, ist die Musik auf dem Marktplatz. Roland Kaiser mit „Dich zu lieben“ ist nur eine der Greueltaten, die ich benennen kann. Selbst der liebe Gott hätte mich mit einem Stromausfall nicht von dieser Ohrenfolter erlösen können, denn zu meinem Leid gibt anschließend eine Blaskapelle ihr Bestes.   Sportlich wird mehr für die jungen Menschen getan, da es für jede Altersklasse das entsprechende Rennen gab, bis die Jedermänner ins Ziel kommen. Und Sie kommen. Ein langgezogenes Hauptfeld, in dem Marco sich recht weit hinten aufhält.. Es geht ihm eigentlich gut, er ist viel vorne mitgefahren, hat es aber geschafft, sich in der Kopfsteinpflasterpassage abdrängen zu lassen.  Schade eigentlich. Doch die Moral von der Geschicht: Iß keine Nudeln und keinen Fisch vor dem Rennen nich. Und habe acht, dass Du Deinen Schweinehund zum Training zwingst, wenn Du im Frühling Rennen beginnst.....

Fotos und Bericht von Cordula 21.04.2008


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